Einzug mit Brot und Salz Krippe St. Marien Bad Laer bis 2020 an Iburger Straße

Mit den Kindern und dem Team freuen sich Bürgermeister Tobias Avermann (hinten) und Pfarrer Maik Stenzel (rechts) über die schönen, neuen Räume an der Iburger Straße. Foto: Petra RopersMit den Kindern und dem Team freuen sich Bürgermeister Tobias Avermann (hinten) und Pfarrer Maik Stenzel (rechts) über die schönen, neuen Räume an der Iburger Straße. Foto: Petra Ropers

Bad Laer. Ihr vorläufiges Reich haben die Kinder bereits für sich erobert: Anfang Januar zog die Krippe des St. Marien-Kindergartens in Bad Laer in neue Räumlichkeiten um. Bis zur Fertigstellung des Neubaus von Krippe und Kindergarten in 2020 haben die Jüngsten nun ihr Domizil an der Iburger Straße 1a - in einem ehemaligen Friseursalon. In kleinem Kreis feierte die Krippe nun die Einweihung ihres neuen Domizils.

Innerhalb von nur drei Monaten verwandelte sich der ehemalige Friseursalon in ein einladendes Reich für die Kinder. Bad Laerer Handwerker arbeiteten für einen zügigen Umbau Hand in Hand. Mitarbeiterinnen und auch Eltern packten ehrenamtlich mit an. (Weiterlesen: Finales Baugrundstück für Bad Laerer Kindertagesstätte St. Marien)

Wände fielen, um den Gruppenraum auf 15 Plätze zu vergrößern. Ein Schlafraum wurde eingerichtet. Und das Ergebnis unter stuckverzierten Decken und den vom Salon übernommenen Kristalllüstern kann sich sehen lassen: „Die Kinder fühlen sich hier wohl“, stellte Bürgermeister Tobias Avermann fest, der der Einladung von Einrichtungsleiterin Brigitte Metten gefolgt war. Die Krippe nutzte bislang Räumlichkeiten auf dem Hof Kemnade. Die allerdings werden nun anderweitig gebraucht.

"Kinder gehören in den Ort"

Von der Suche nach einem Ausweichquartier bis zur Fertigstellung des Neubaus für Kindergarten und Krippe in 2020 hörte auch Ursula Richard. Sie bot ihre zuvor von einem Friseursalon genutzten Räumlichkeiten an der Iburger Straße für die Krippenkinder an: „Kinder gehören mitten in den Ort“, findet die Bad Laererin. Und damit ist sie nicht allein: „Die Nachbarn freuen sich, wenn sie den Kindern beim Spielen zuschauen können.“ Denn neben dem Umbauarbeiten im Haus wurden für die Kleinsten auch 400 Quadratmeter des großen Gartens abgezäunt.

„Wir haben uns hier wirklich willkommen gefühlt"

Für die Kirchengemeinde als Träger und das ganze Team dankte Jürgen Niesemeyer, Pastoraler Koordinator der Pfarreiengemeinschaft, der Vermieterin: „Wir haben uns hier wirklich willkommen gefühlt.“ Den Segen Gottes sprach Pfarrer Maik Stenzel zur Einweihung über den neuen Räumen aus. Und auch das traditionelle Präsent zum Einzug fehlte nicht: Für die Mitarbeiter brachte er einen ganzen Korb voll frisch gebackenem Brot und Salz zur Feier mit.


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