Zusätzliche Bauflächen angedacht Planungen für neues Grundstück der Kindertagesstätte in Bad Laer schreiten voran

Spielende Kinder dürften an der Ecke Kurgartenallee/Prozessionsweg in Bad Laer vermehrt auftreten. Dort soll in absehbarer Zeit die neue Kindertagesstätte St. Marien entstehen.  Foto: Jörn MartensSpielende Kinder dürften an der Ecke Kurgartenallee/Prozessionsweg in Bad Laer vermehrt auftreten. Dort soll in absehbarer Zeit die neue Kindertagesstätte St. Marien entstehen. Foto: Jörn Martens

Bad Laer. Im Bereich der Kreuzung Prozessionsweg und Kurgartenallee soll in absehbarer Zeit die neue Kindertagesstätte St. Marien entstehen. Über die konkrete bauliche Gestaltung wurde zuletzt im Ausschuss für Planen und Feuerwehr beraten.

Bereits im Juni 2016 hatte der Rat erste Änderungen an dem veralteten Bebauungsplan „In der Wasserfurche“ vollzogen. Nun beschloss der Ausschuss einstimmig, den Bebauungsplan für den planungsrechtlich für die Kindertagesstätte vorgesehenen Teil in einem beschleunigten Verfahren durchzuführen. Insgesamt umfasst das betroffene Grundstück 6100 Quadratmeter. Knapp 3700 sind davon für die Kindertagesstätte vorgesehen, die in der nordöstlichen Ecke gebaut werden soll. Außerdem könne man drei weitere Baugrundstücke auf diesem Areal als allgemeines Wohngebiet ausweisen, von denen eines für den aktuellen Eigentümer vorgesehen ist, so Bürgermeister Tobias Avermann.

Die rote Fläche oben links ist für die neue Bad Laerer Kita vorgesehen. Grafik: Sascha Nabrotzky


„Das gesamte Gebiet hat für die Bad Laerer Entwicklung einen perspektivischen Charakter, der langfristig von Bedeutung ist“, verdeutlichte Avermann. Allerdings sei für die restlichen Flächen zwischen Kurgartenallee und Iburger Straße aktuell keine Verfügbarkeit gegeben. Laut Bürgermeister erhoffe man sich von den derzeitigen Fortschritten daher eine positive Signalwirkung und müsse weiterhin Gespräche führen. Man habe darüber hinaus bereits notwendige Gutachten durchführen lassen, die ohne Beanstandungen verliefen. „Sowohl die Gutachten bezüglich des Artenschutzes und der Schallbelastung, als auch eine wasserwirtschaftliche Beurteilung haben unproblematische Verhältnisse bescheinigt. Demzufolge wäre aus dieser Perspektive eine weitere Bebauung der Flächen möglich“, unterstrich Stadtplaner Stefan Lehmann vom IBT-Ingenieurbüro. Vorstellbar seien neben modernen Mehrfamilienhäusern an der Kurgartenallee auch Einfamilienhäuser in zweiter Reihe.


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