Grundschule bietet Unterstützung Bad Laerer Jes-Projekt kann weiterlaufen

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Engagierten sich für das Jes-Projekt: (von links) Pastor Stephan Jannasch, Benedikt Rekers, stellvertretender Schulleiter der Grundschule am Salzbach, die FSJlerinnen Johanna Steinbicker und Karin Steinkamp sowie Freiwilligenmanagerin Cornelia Poscher. Foto: Petra RopersEngagierten sich für das Jes-Projekt: (von links) Pastor Stephan Jannasch, Benedikt Rekers, stellvertretender Schulleiter der Grundschule am Salzbach, die FSJlerinnen Johanna Steinbicker und Karin Steinkamp sowie Freiwilligenmanagerin Cornelia Poscher. Foto: Petra Ropers

Bad Laer. Die Gemeinde Bad Laer unterstützt nach dem Willen des Bildungsausschusses auch in 2019 das Jes-Projekt „Kirche und Schule“.

Das Jes-Projekt des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte ermöglicht es jungen Menschen, ein Freiwilliges Soziales Jahr je zur Hälfte in Schule und Kirchengemeinde vor Ort zu absolvieren. Bad Laer beteiligt sich in einer Kooperation von evangelisch-lutherischer Kirchengemeinde und Grundschule am Salzbach bereits seit der ersten Stunde an dem Projekt, das von der Gemeinde finanziell stets mit der Hälfte der Kosten – bislang 4000 Euro – bezuschusst wurde.

Schüler laufen fürs Projekt

Doch die allgegenwärtigen Kostensteigerungen machen auch vor sozialem Engagement nicht Halt. Und so belaufen sich die Kosten für Vergütung, Seminare und Verwaltung mittlerweile auf 9000 Euro. Der Ausschuss für Bildung, Soziales und Sport stimmte deshalb einmütig dafür, die Unterstützung des Projektes auf 4500 Euro anzuheben. Für die Mehrkosten im kommenden und den folgenden Jahren trat die Grundschule am Salzbach bereits sportlich-aktiv in Vorleistung: Bei einem Sponsorenlauf brachten die Schüler insgesamt 3000 Euro für die gute Sache zusammen.

Angesichts dieses Einsatzes brauchten die Ausschussmitglieder nicht mehr zu diskutieren: „Das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten und ein unterstützenswertes Projekt“, sprach Roland Hemsath (Fraktion CDU/Grüne) allen aus dem Herzen.

Gespräch mit Jugendlichen suchen

In der offenen Jugendarbeit soll künftig mehr Augenmerk auf die älteren Jugendlichen gelegt werden. „Hier besteht akuter Handlungsbedarf“, erklärte Bürgermeister Tobias Avermann in seinem Verwaltungsbericht mit Blick etwa auf nächtlichen Vandalismus auf dem Schulhof ein. „Dieser Herausforderung kann jedoch nur in einem Dreiklang aus Ordnungsmaßnahmen, Ansprache und Sozialarbeit begegnet werden“, fasste Avermann zusammen. Gemeinde, der Landkreis und die Jugendpflegerin seien dazu bereits im Gespräch. Nun soll auch mit den Jugendlichen das Gespräch gesucht werden.

Defizite gebe es derzeit noch in geeigneten Angeboten für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren. Bürgermeister Avermann erklärte, er sei froh, dass die Jugendlichen im Jugendtreff Villaer nun auch einen männlichen Ansprechpartner finden. „Das kommt sehr gut an“, betonte Jugendpflegerin Sandra Barrenpohl. Sie machte jedoch zugleich deutlich: „Um das umzusetzen, was wir uns vorstellen, reichen die zusätzlichen 20 Stunden noch nicht aus.“


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