Lagerfeuerromantik beim Trommlertreffen 60 Teilnehmer beim Sunset-Drumming auf dem Blomberg

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Gut 60 Trommler zählte das Sunset-Drumming auf dem Blomberg, zu dem die Bad Laererin Monika Strautmann eingeladen hatte. Foto: Horst TroizaGut 60 Trommler zählte das Sunset-Drumming auf dem Blomberg, zu dem die Bad Laererin Monika Strautmann eingeladen hatte. Foto: Horst Troiza

Bad Laer. Bereits zum 8. Mal war der Blomberg Schauplatz eines abendlich rhythmischen Trommelns. Etwa 60 Teilnehmer zählte dieses Mal das Sunset-Drumming, zu dem Monika Strautmann, auch bekannt als „Trommeltante“, Hobby-Percussionisten aus nah und fern eingeladen hatte.

Abendliche Musikaufführungen im Kreise von Gleichgesinnten – das ist nichts Neues. Schon die Familien  Bachs oder Mozarts versammelten am Ende des Tages, um gemeinsam zu musizieren. Musik verbindet die Menschen und schafft ein entspanntes Miteinander.

Feuerbecken

Wieder einmal stellten Blombergs Höhen die Bühne für eine hörenswerte abendliche Session für 60 Trommeln. Deren dumpfer Klang war schon einige hundert Meter entfernt zu hören. Auf dem kleinen Platz neben dem  Restaurant hatten Hobbymusiker einen weiten Kreis gebildet, in der Mitte ein Feuerbecken, das Lagerfeuerromantik schuf. Die abendliche Luft war kühl, aber niemand fror beim „Sunset-Drumming“. 


„Hier kann jeder mitmachen, auch absolute Anfänger. Es ist nicht schwer, den Takt mitzuschlagen, alles andere kommt von allein. Der Spaß steht im Vordergrund“, sagte sie. Die Laererin, im Hauptberuf Mathematisch-Technische Assistentin, hatte etliche eigene Trommeln mitgebracht, an denen sich jeder bedienen konnte. Vor 16 Jahren hat sie selbst mit dem Trommeln begonnen, inzwischen gibt sie Unterricht und bietet Workshops an.

"Tolle Offenheit"

Dieses Mal nahmen Gruppen aus Bielefeld und Dortmund teil, die meisten kamen aber aus der hiesigen Region. Einen kurzen Weg hatte Gabi König. Die 66-Jährige aus Bad Laer ist begeisterte Trommlerin: „Ich liebe die afrikanische Musik. Hier herrscht eine tolle Offenheit untereinander, da muss ich einfach immer wiederkommen. Und besonders wichtig ist mir: Hier kann man alles wegtrommeln, was einen sonst belastet“.


Anfangs wurde noch auf die Neu-Trommler Rücksicht genommen, ein langsamer Rhythmus vorgegeben, doch im Laufe des Abends wurde der Takt flotter und immer häufiger setzten sich einige Spieler mit Soli ab. Je dunkler es wurde, desto stärker erinnerte das ekstatische „Dumdadum, dumdadum“ über dem Blomberg an ein Fest in der afrikanischen Savanne.


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