Wahl am Sonntag Bürgermeister-Kandidaten diskutieren mit Bad Laerer Oberschülern

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Auf dem Gelben Sofa: Rainer Recker und Tobias Avermann stellten sich den zahlreichen und sorgsam ausgewählten Fragen von Wiebke Westerwiede, Maximilian Wirz und Jerstina Balarames (von links).Auf dem Gelben Sofa: Rainer Recker und Tobias Avermann stellten sich den zahlreichen und sorgsam ausgewählten Fragen von Wiebke Westerwiede, Maximilian Wirz und Jerstina Balarames (von links).

Bad Laer. Am kommenden Sonntag ist es soweit. Bad Laer wählt einen neuen Bürgermeister. Nun standen die beiden Bewerber Tobias Avermann und Rainer Recker den Schülern der Jahrgänge neun und zehn der Geschwister-Scholl-Oberschule bei einer Podiumsdiskussion in der Aula Rede und Antwort.

Der Wahlkampf biegt auf die Zielgerade ein und nachdem die Kandidaten zuvor bei ihren Veranstaltungen jeweils einzeln in Erscheinung traten, bot sich den 175 anwesenden Schülern nun die Möglichkeit, die beiden Anwärter, sowie ihre Vorhaben und Ziele nicht nur genauer kennen zu lernen, sondern sie quasi direkt gegenüber zu stellen. (Weiterlesen: Bad Laerer Bürgermeisterkandidaten im Doppel-Interview)

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Wahlpflichtkurs Politik und Lehrer Klaus Berdelmann: „Wir konnten in der Vergangenheit schon zwei Bundestagsabgeordnete zu politischen Gesprächen in unserer Schule begrüßen, aber die hiesigen Bürgermeisterkandidaten zu Besuch zu haben, ist natürlich etwas sehr Spezielles. Zumal einige der Schüler das erste Mal selber wählen dürfen“, verdeutlichte Berdelmann. Man habe sich lange auf die Veranstaltung vorbereitet und gemeinsam Fragen zu unterschiedlichen Themenfeldern herausgearbeitet, allerdings ein Hauptaugenmerk auf die Schul- und Jugendpolitik gelegt, so der Konrektor.

Aufmerksam und interessiert lauschten die 175 Schüler in der Aula der Oberschule den Antworten der beiden Bürgermeisterkandidaten.

Nachdem zu Beginn die Grundsätze einer Kommunalwahl erklärt worden waren, ging es auch schon ans Eingemachte. Neben etlichen Fragen, die die Kandidaten nacheinander beantworteten, mussten sie in weiteren Formaten vorgegebene Sätze beenden, oder sich zwischen zwei Antwortmöglichkeiten entscheiden. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Wiebke Westerwiede, Maximilian Wirz und Jerstina Balarames, die den beiden Bewerbern insbesondere bei der Frage nach den Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche auf den Zahn fühlten. (Weiterlesen: Hausbesuch bei Bad Laerer Bürgermeisterkandidat Tobias Avermann)

„Wir sind in diesem Punkt auf die Zusammenarbeit mit Partner wie der Diakonie oder der Caritas angewiesen und ich würde im Falle einer Wahl nichts unversucht lassen, um geeignete Rahmenbedingungen für die jungen Leute zu schaffen“, erklärt Avermann hierzu. Recker betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit eines stetigen Dialogs: „Es fehlt ein geeigneter Ort für die Jugendlichen und deshalb muss man mit den Beteiligten reden und gemeinsam eine Lösung finden. Die jungen Menschen müssen die Entscheidung schlussendlich mittragen.“ (Weiterlesen: Hausbesuch bei Bad Laerer Bürgermeisterkandidat Rainer Recker)

Auf besonderes Interesse bei den Schülern stieß vor allem aber die Schulzeit der beiden Bewerber. Laut eigener Aussage sei er in der Schulzeit eher ein kleiner Rebell gewesen, so Recker lachend. „Die Pausen haben wir dann meistens zum Fußball spielen genutzt.“ Für Avermann waren die Klassenfahrten immer ein absolutes Highlight: „Ich kann mich noch an einige Ausflüge erinnern. Die Zeit dort mit den Freunden zu verbringen, hat immer richtig viel Spaß gemacht.“

In einer Sache waren sich die Kandidaten am Schluss allerdings einig. Sollte man die Wahl am Sonntag gewinnen, dürfe eine kleine Feier keinesfalls fehlen.


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