MGV Teutonia in der Blomberg-Klinik Sänger aus Müschen geben mitreißendes Sommerkonzert

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Frauenpower beim Männergesangsverein: Chorleiterin Olga Dahlke gab beim Sommerkonzert des MGV Teutonia Müschen wieder den Ton an. Foto: Horst TroizaFrauenpower beim Männergesangsverein: Chorleiterin Olga Dahlke gab beim Sommerkonzert des MGV Teutonia Müschen wieder den Ton an. Foto: Horst Troiza

Bad Laer. Ein stimmungsvolles Liedprogramm bot der MGV Teutonia Müschen seinem Publikum beim Sommerkonzert in der Blomberg-Klinik. Gekonnt und mit viel Schwung nahm der Chor seine Zuhörer mit durch eine gelungene Mischung aus Schlager-Oldies, Volksmusik und Trinkliedern.

Sie haben ihre Jahre bereits schon „auf dem Buckel“, aber stimmlich sind die Sänger des MGV noch voll auf der Höhe. So konnten sie sich beim Sommerkonzert im Saal der Blomberg-Klinik mit viel Vitalität und Frische präsentieren und dem Publikum einen schwungvollen Liederabend bereiten.

„Unser Durchschnittsalter liegt bei 75 Jahren, unser Ältester ist Bernhard Engbers mit 87 Jahren. Unsere Stimmen sprechen aber eine andere Sprache und wir fühlen uns frisch, wenn wir auf der Bühne stehen“, ließ Torsten Dimek wissen, der an diesem Abend die Moderation übernommen hatte.

„Männer geben Vollgas“

Seine Worte waren nicht übertrieben. Unter der Leitung ihrer langjährigen Chorleiterin Olga Dahlke drückte der Chor von Anfang an aufs Tempo. Liedgut wie „Wo die Weser rauscht“ und „Rüdesheimer Wein“ besaßen Pep und fanden Beifall beim Publikum. Die Übersetzungsvariante Dimeks für MGV „Männer geben Vollgas“, scherzhaft gesagt, erwies sich somit als zutreffend.

Der MGV spannte zudem das Publikum ein, das begeistert in die Texte einiger Wanderlieder einstimmte. „Hohe Tannen“, „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ waren den meisten unter ihnen geläufig.

Im Repertoire der Sänger waren weiterhin Schlager-Oldies enthalten. „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „Griechischer Wein“ entführten die Zuhörer in die eigene Jugendzeit und erhielten viel Applaus. Einige Seemannlieder komplettierten das Programm, und nach dem Schlusslied, dem überaus stimmungsvollen „Sierra Madre del Sur“ verabschiedeten sich der MGV nach einem gelungenen Auftritt mit dem „Tonnenlied“ von einem zufriedenen Publikum.


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