Familientag mit Mini-Turnier 102 Teilnehmer an zweiter Ferienfußballschule des SV Bad Laer

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Während des Familientages hatte jeder die Gelegenheit, an einer Laserschranke seine Schussgeschwindigkeit ermitteln zu lassen. Foto: Horst TroizaWährend des Familientages hatte jeder die Gelegenheit, an einer Laserschranke seine Schussgeschwindigkeit ermitteln zu lassen. Foto: Horst Troiza

Bad Laer. Gut 100 Jungen und Mädchen nahmen in diesem Jahr an der vom SV Bad Laer veranstalteten Ferienfußballschule teil. Der dreitägige Kurs beinhaltete technische Übungen und ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. Die Fußballschule endete mit einem Familientag auf dem Sportgelände an der Mühlenstraße.

„Juventus Turin, bitte auf Platz 1 sammeln. Und Arsenal London bitte auf dem Platz dahinter“, tönte die Stimme von Franjo Kersten durch die Lautsprecheranlage der Sportstätte an der Mühlenstraße. Nein, hiermit waren nicht die Top-Mannschaften der europäischen Fußballgrößen gemeint, sondern Teilnehmer und Eltern des Ferienfußballcamps, die diese Namen erhalten hatten und am Familientag während eines Mini-Turniers gegeneinander antraten.

Tanz mit dem Ball

Auf dem Platz herrschte ein quirliges Durcheinander. Auf drei abgesteckten Spielfeldern gab es Partien zwischen Eltern und Kindern, an den Toren konnten Bewerber ihre Schussgeschwindigkeit messen lassen und an den wenigen noch freien Stellen hatten sich kleine Gruppen zusammengefunden und übten den Tanz mit dem Ball.

„Heute soll es locker zugehen, denn die Jungen und Mädchen haben an den vergangenen beiden Tagen hart gearbeitet“, erklärte Franjo Kersten, Organisator der Fußballschule und Trainer der E-1-Jugend. Fünf Stunden lang war am Freitag, acht Stunden lang am Samstag mit oder ohne Ball trainiert worden. „Wir haben Doppelpässe geübt, Dribblings, mussten um Slalomhütchen rum und sprinten“, zählten Phil, Levin, Joel, Malik und Fiete auf, die jetzt am dritten Tag etwas geschafft, aber überglücklich wirkten. „Das hat richtig was gebracht“, fasste Maik zusammen, der sechste im Bunde.

Selbstverteidigung

Manche Trainingseinheiten gingen noch über das Erwähnte hinaus. „Wir haben einen Selbstverteidigungskurs in das Programm mit aufgenommen. Immer wieder kommen Kinder und Jugendliche in Situationen wo sie stark sein müssen und sich auch verteidigen müssen“, sagte Kersten. Bei diesem Training war der SV von Angehörigen der Physiotherapie Eva Hüser unterstützt worden. Weiterhin war ein Besuch des VfL-Stadions in Osnabrück Teil des Programms gewesen sowie kleine Pausen, die mit Eis essen oder Gesprächen gefüllt wurden.


Die Veranstaltung war im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt worden, da mit rund 70 Teilnehmern. Am vergangenen Wochenende war das diese Zahl mit jetzt 102 Jungen und Mädchen noch getoppt worden. Kersten hat die Idee zum Fußballcamp von einem Bekannten aus Barnstorf, wo es schon vor mehr als zehn Jahren durchgeführt wurde. Wie es sich darstellt, findet das Camp auch im Südkreis des Osnabrücker Landes Anhänger. So haben Kersten und seine Mitstreiter bereits die Weichen für eine Wiederaufnahme im nächsten Jahr gestellt, wo dann die Ferienfußballschule am Wochenende des 23. bis 25. August stattfinden soll.


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