Seit 31 Jahren Tradition Bad Laerer beim Treffen am Dreiländereck

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Treffen am Dreiländereck nach 31 Jahren längst zu einer liebgewonnenen Tradition geworden (von links) Gregor Krützkamp (Heimatverein Füchtorf), Bürgermeister Michael Meyer-Hermann (Versmold), Birgit Schepers (Kur- und Verkehrsverein Bad Laer), Henrik Schulte im Hof (stellv. Bürgermeister Bad Laer), Karl-Heinz Niebrügge (Heimatverein Versmold) und Josef Uphoff (Bürgeremister Sassenberg). Foto: Susanne PohlmannTreffen am Dreiländereck nach 31 Jahren längst zu einer liebgewonnenen Tradition geworden (von links) Gregor Krützkamp (Heimatverein Füchtorf), Bürgermeister Michael Meyer-Hermann (Versmold), Birgit Schepers (Kur- und Verkehrsverein Bad Laer), Henrik Schulte im Hof (stellv. Bürgermeister Bad Laer), Karl-Heinz Niebrügge (Heimatverein Versmold) und Josef Uphoff (Bürgeremister Sassenberg). Foto: Susanne Pohlmann

Bad Laer. Als die Heimatvereine von Bad Laer, Versmold und Füchtorf vor 31 Jahren am Dreiländereck mitten im Wald einen Stein positionierten, versprach man sich, jedes Jahr genau hier ein Freundschaftstreffen zu veranstalten, um Grenzen fröhlich miteinander zu überwinden. Dieses Versprechen haben alle gehalten und so traf man sich jetzt wieder einmal am Dreiländereck.

Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Teilnehmer den flotten Klängen der Katastrophenband, die auch nicht zum ersten Mal hier war. Die meisten Gäste, die gekommen waren, lieben dieses alljährliche Treffen, nutzen es für eine Radtour mit Familie und Freunden.

Kirchturmdenken überwunden

Kaum vorstellbar, dass es gar nicht so lange her ist, dass die alten historischen Grenzen in den Köpfen der Menschen in den drei Grenzgemeinden noch vorhanden waren. Da konnte man sich eine Heirat über die Grenzen hinweg nicht vorstellen. Das sei zum Glück längst überwunden, bestätigte auch der Vorsitzende des Heimatvereins Versmold Karl-Heinz Niebrügge, der mit seinem Team in diesem Jahr die Organisation des Treffens übernommen hatte. Mehr aus Bad Laer

Und auch Versmolds Bürgermeister Michael Meyer-Hermann freut sich über diese Tradition. Es sei doch ein gutes Beispiel dafür, wie einfach es sein kann, von Mensch zu Mensch Grenzen zu überwinden. Die Arbeit der Heimatvereine sei daher auch so wichtig. Sie bewahrten Traditionen und hielten die Erinnerungen an die Geschichte lebendig.

Kuchenschmuggel

Auch wenn diese mal etwas zwielichtig ist, wie am Dreiländereck, wo Dunkelmänner ihr Unwesen trieben und der Schmuggel alltäglich war. Am Wochenende wurde nur köstlicher selbst gebackener Kuchen von dem einen oder anderen nach Hause geschmuggelt, aber dafür hatten alle Verständnis und der Erlös ging in die Kassen des Heimatvereins.


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