„Giro de Bad Laer“ Mehr als 160 Starter beim traditionellen „Giro“ in Bad Laer

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Bad Laer. Die Kolpingfamilie Bad Laer hatte wieder zum „Giro de Bad Laer“ geladen. Mehr als 160 Starter gingen mit dem Fahrrad, sportlichem Ehrgeiz und einer Menge Wissen an den Start.

Was haben Henry Maske, der Kugelahorn und Dominosteine gemeinsam? Sie waren Antworten beim Rätselteil des 40. „Giro de Bad Laer“. Dabei ging es in Bad Laer wieder mit dem Fahrrad rund. Der 40. „Giro“ der Kolpingfamilie stand an. Die beliebte Fahrradorientierungsfahrt führte wieder durch Bad Laer und die Ortsteile. Die Namensgebung erfolgte dabei in Anlehnung an das jährlich über drei Wochen in Italien stattfindende Radrennen.

Der „Giro ist seit vielen Jahren eine beliebte Familienveranstaltung für Jung und Alt. 22 Mannschaften mit mehr als 160 Teilnehmern stellten sich in diesem Jahr der gut 14 Kilometer langen Strecke rund um die Gemeinde. Die Entscheidung beim Giro de Bad Laer fiel jedoch nicht an einem steilen Anstieg oder im knallharten Sprint zur Ziellinie. Vielmehr ging es darum, Fragen zu beantworten, bei Spielen an den drei Stationen zu punkten und unterwegs Informationen zu sammeln. Alles zusammen ergab dann die Endwertung.

Platz 1 belegte die Gruppe „Reiner Wahnsinn“ bestehend aus fünf Jugendlichen Volleyballspielerinnen. Sie erhielten dafür den Siegerpokal und zusätzlich den Wanderpokal der Kolpingfamilie Bad Laer. Auf Platz 2 landete die Mannschaft „Acht und Eine fehlt“ mit den Familien Jakobs und Peterwerth. Den Pokal für Position 3 erhielt das Team „Eva und die 10 Zwerge“ mit den Familien Herbermann, Wiemann, Dier und Unverfehrt.

Sie wussten nicht nur, dass Buchweizen, Amarant und Quinoa als Pseudogetreide bezeichnet werden, unter dem Kreuz an Position 10 der Tour „Herr rette meine Seele“ steht und wo man in Bad Laer eine Stecknadel findet, die mitgebracht werden musste. Sie waren auch an den drei Stationen bei den Spielen und Sporteinlagen erfolgreich.

Zum ersten Mal startete die Rundfahrt 1979. Damals war es Antonius Reckwerth, der die Idee hatte – gleichzeitig die Antwort auf die erste Frage. In der Folge übernahm die Messdienergruppe „Die Gallier“ die Organisation. Mittlerweile ist es die Kolpingfamilie, die jedes Jahr zu der Fahrt im Südkreis einlädt.


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