Verein Osnabrücke hilft „Mensa für alle“ in Bad Laer erhält 3000-Euro-Spende

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Einen reich gedeckten Tisch bietet die „Mensa für alle“ in der Geschwister-Scholl-Oberschule Bad Laer. Möglich machen das Spenden wie die des Vereins Osnabrücke. Unser Bild zeigt (von links) den Osnabrücke-Vorsitzenden Jan Eisenblätter, Schulleiterin Stefanie Baalmann, Frank Sinnemann vom Förderverein der Oberschule, Mensachefin Christa Peek, Fachbereichsleiterin Mareike Himmelreich sowie Sozialarbeiterin Karin Bischof. Foto: Anke SchneiderEinen reich gedeckten Tisch bietet die „Mensa für alle“ in der Geschwister-Scholl-Oberschule Bad Laer. Möglich machen das Spenden wie die des Vereins Osnabrücke. Unser Bild zeigt (von links) den Osnabrücke-Vorsitzenden Jan Eisenblätter, Schulleiterin Stefanie Baalmann, Frank Sinnemann vom Förderverein der Oberschule, Mensachefin Christa Peek, Fachbereichsleiterin Mareike Himmelreich sowie Sozialarbeiterin Karin Bischof. Foto: Anke Schneider

Bad Laer. Mit einer 3000-Euro-Spende unterstützt der Verein Osnabrücke die „Mensa für alle“ an der Geschwister-Scholl-Oberschule in Bad Laer. Mit dem Geld können Mahlzeiten von Kindern aus Familien in Not bezahlt werden.

Die Mensa der Geschwister-Scholl-Oberschule in Bad Laer ist eine Mensa für alle Kinder. Dank eines Projekts des Fördervereins auch für die, deren Eltern sich das Mittagessen nicht leisten können. Und das sind nicht wenige, weiß Stefanie Baalmann als Schulleiterin. Rund 20 Prozent der Familien leben von Sozialleistungen. Mehr aus Bad Laer

Ohne Frühstück in die Schule

Viele Eltern versuchen trotz knapper Kassen, ihre Kinder am Mittagessen teilnehmen zu lassen. Andere melden ihre Kinder gar nicht an. „Wir erleben, dass sehr viele Jugendliche schon ohne Frühstück in die Schule kommen“, so Baalmann weiter. Damit kein Kind mit knurrendem Magen im Unterricht sitzen muss, wurde das Projekt „Eine Mensa für alle“ ins Leben gerufen.

Unterstützt werden vor allem die, deren Eltern sich das Essen in der Mensa nicht leisten können. Seit einigen Wochen gibt es zudem ein Obstbüffet in der ersten Pause, an dem sich alle Kinder und Jugendliche bedienen können. Und für Familien in Not, die kein Geld für Brötchen am Morgen haben, gibt es ebenfalls Unterstützung.

Projekt lebt von Spenden

Klassenlehrer, Sozialarbeiterin und Beratungslehrerin haben ein waches Auge auf die Kinder und schicken sie in die Mensa, auch wenn sie nicht angemeldet sind. „Vielen Kindern ist es unangenehm, die finanzielle Not im Elternhaus zuzugeben“, sagt Sozialarbeiterin Karin Bischof. Finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden. In die Riege der Geber reihte sich nun auch der Verein Osnabrücke ein: Er greift dem Förderverein mit 3000 Euro unter die Arme. „Brücken zu bauen zwischen denen, die helfen können oder wollen, und denen, die diese Hilfe benötigen, das ist unser Ziel“, sagt Jan Eisenblätter, Vorsitzender des Vereins Osnabrücke.

Obst zum Einkaufspreis

Im Wesentlichen setzt sich der Osnabrücker Verein aus Unternehmern und Führungskräften zusammen. Rund 70.000 Euro kann er jedes Jahr verteilen. Bei der Mensa in Bad Laer sei das Geld „gut angelegt“.

Der Förderverein der Geschwister-Scholl-Oberschule wirbt indes weiter um Spender. „Die ,Mensa für alle‘ etwas, was sich niemals selbst finanzieren kann“, erklärt Frank Sinnemann vom Förderverein. Das Projekt werde immer auf Menschen angewiesen sein, denen die Schüler am Herzen liegen. Christa Peek erklärt, dass beispielsweise das Obst fürs Büffet aus dem St.-Antonius-Haus in Remsede komme. Dort werde es zum Einkaufspreis an die Schule abgegeben. „Auch das ist eine wertvolle Unterstützung.“


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