Rat sucht Termin für Neuwahl Bad Laerer Bürgermeister Franz Vollmer ab Juni im Ruhestand

Von Stefanie Adomeit

Im März vergangenen Jahres sprach Franz Vollmer afu dem Josefsempfang. Foto: Archiv/HavergoIm März vergangenen Jahres sprach Franz Vollmer afu dem Josefsempfang. Foto: Archiv/Havergo

pm/sta Bad Laer. Die Bad Laerer Gemeindeverwaltung wünscht Bürgermeister Franz Vollmer alles Gute. Vollmer geht am 1. Juni aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand.

Die Verwaltung der Gemeinde und die Bad Laer Touristik GmbH, als deren Geschäftsführer Vollmer ebenfalls vier Jahre lang tätig war, wünschen dem scheidenden Bürgermeister für seine Gesundheit und den Ruhestand alles Gute, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Ihr Dank gelte Vollmers Engagement für die Gemeinde und Bad Laer als touristische Destination während der gemeinsamen Zeit.

Über einen Termin für Neuwahlen wolle der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen entscheiden. Der Neue oder die Neue würde mit einer extralangen Amtszeit bedacht: Über acht Jahre, nämlich bis Ende 2026, könnte Vollmers Nachfolgerin oder Nachfolger die Geschicke Bad Laers mitgestalten. Der neue Wahltermin muss 64 Tage vorher bekanntgemacht werden.

Die allgemeine Vertretung des Bürgermeisters in der Verwaltung obliegt bis zur Neuwahl weiterhin Jens Giesker. Repräsentative Aufgaben übernehmen nach Möglichkeit die stellvertretenden Bürgermeister des Gemeinderates.

Lange erkrankt

Franz Vollmer selbst hatte Ende März bekannt gegeben, dass er nicht ins Rathaus zurückkehren wird. Der 52-Jährige hatte wegen „schwerwiegender gesundheitlicher Probleme“, so Vollmer, einen Antrag auf Versetzung in den Ruhestand gestellt. Normalerweise wäre seine Amtszeit Ende 2021 zu Ende gegangen.

Die „Bürger für Bad Laer“ hatten Franz Vollmer 2014 als damals stärkste Fraktion in einem Auswahlverfahren einstimmig zum Kandidaten gekürt. Vollmer war Leiter einer Bauabteilung im Rheda-Wiedenbrücker Rathaus. Als Gegenkandidat von Amtsinhaber Holger Richard, damals 17 Jahre im Amt, wurde er mit überwältigenden 67 Prozent ins Rathaus gewählt.


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