Jugend-Schießsportwoche in Bad Laer Empfehlungen für Deutsche Meisterschaften

Von Alexander Heim


alhe Bad Laer. 275 Mädchen und Jungen beteiligten sich in diesem Jahr an der Jugend-Schießsportwoche in Bad Laer, deren Austragung der Bürgerschützenverein Müschen neuerlich vorbereitet hatte.

Auf diese Zahl war man beim Organisationsteam stolz. Mit einer tollen Teilnehmerzahl ging es in die 29. Auflage der Jugend-Schießsportwoche. Dabei wurde in den unterschiedlichen Klassements um perfekte Ringzahlen gewetteifert.

Spannung

Dementsprechend groß war die Spannung, als Jugend-Sportleiter Jürgen Stumpe zusammen mit Reinhard Lintker, dem frisch gebackenen Vorsitzenden des Bürgerschützenvereins, die Siegerehrung vornahm. Ob mit der Lichtpunktanlage, dem Luftgewehr, ob mit der Luftpistole oder dem Kleinkaliber – je nach Altersklasse konnten die jungen Teilnehmer in ihren jeweiligen Parade-Disziplinen um die begehrten Pokale wetteifern.

Großes Aufsehen erregte dabei vor allem Tabata Guß. Die 17-Jährige vom Schützenverein Kloster Oesede schoss im Wettbewerb Luftgewehr Freihand 388 von 400 Ringen. „Mit dem Ergebnis schießt man bei den Deutschen Meisterschaften mit“, erläuterte Jürgen Stumpe.

Limitzahlen

Auch Jonas Klaiber zeigte im Laufe der Wettbewerbe herausragende Leistungen. 382 Ring holte er beim Freihand-Wettbewerb der Mannschaft. „Auch er ist der Deutschen Meisterschaft damit eventuell ein Stück näher gekommen“, mutmaßte Stumpe über den 17-Jährigen. Noch allerdings muss der Jungschütze vom SV Heidland-Strang Geduld haben. Denn: „Die Limitzahlen liegen noch nicht fest.“

Die jungen Schützen hatten dann noch einmal Gelegenheit, ihre Wettbewerbe auf zehn Meter (Luftgewehr, Luftpistole und Lichtpunkt) beziehungsweise 50 Meter (Kleinkaliber) zu komplettieren. Am frühen Nachmittag glühten dann nicht nur die Läufe, sondern auch die Drucker, die Siegerliste um Siegerliste für die Bestplatzierten der Jugendschießwoche ausgaben. Mehr aus Bad Laer

Wander-Pokal

Schützenkönigin Christiane Schröder überreichte den siegreichen Teilnehmern, die einenPlatz auf dem Treppchen ergattert hatten, ihre Präsente, darunter auch die schicken, gläsernen Pokale. Den größten „Pott“ - nämlich den Wander-Pokal, bei dem das Team auch klassenübergreifend zusammenstellen konnte - heimsten übrigens die ohnehin sehr erfolgreichen Schützen vom SV Heidland-Strang I ein. 294 Ringe schossen Justin Antunes, Tristan Lippold und Jonas Klaiber. Jeweils zehn Schuss durfte dabei jeder der drei Schützen abgeben, zwei Mal mit Auflage, einmal Freihand.

Reinhard Lintker gratulierte nicht nur allen jungen Teilnehmern. Er bedankte sich auch ausdrücklich beim Helferteam. Dass einige Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen angereist waren und manche aus Voltlage-Weese oder Südmerzen den Weg an die Versmolder Straße gefunden hatten, freute ihn sehr. Nun richten sich die Blicke auf das kleine Jubiläum, das im kommenden Jahr anstehen wird. Die 30. Jugendschießsportwoche - „da freuen wir uns drauf!“, so Lintker. Auch diese wird wieder im April ausgetragen.


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