Motorradfahrer bringen neues Schild an „Richtfest“ zum Maienmonat in Remsede

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Bad Laer. Pünktlich zum Maienmonat steht er: der Maibaum der Remseder Bürgerschaft. Die feierte das Schmücken und Richten des meterhohen Stamms mit einem kleinen Fest.

Zwei Straßen und ein Verein waren in diesem Jahr dran, den Maibaum mit einem Kranz zu versehen. Zuerst wurden die Nachbarschaften der „Hauptstraße“ und des „Mühlenbruch“ von Moderator und MGV-Concordia-Präsident Fritz Schlattmann an den blau-weiß gestrichenen Maibaum gebeten. Geschmückt waren die Stroh-Kränze etwa mit festgetackerten bunten Streifen und hier und da einem Schild anderer Nationalfarben. Erstmals mit dabei war der Remseder Motorrad-Club. Ihn hatten die Biker in gelb-schwarzen Vereinsfarben drapiert.

Das Niedersachsenpferd steckte Antonius-Haus-Bewohner Heinrich Laermann zusammen mit Ortsbürgermeister Christoph Rosemann auf die Spitze des Maien-Mastes. Belohnt wurde die Krönung mit einem Kräuterschnaps, den Andreas Schowe vom Männergesangsverein Concordia Remsede ausschenkte. Mehr aus Bad Laer

An das direkte Aufrichten konnte es nun gehen – allein: Es fehlten die Pferdestärken, die eigentlich von einem Schlepper kommen sollten. Der war aber nicht wie verabredet vor Ort. Also versuchten einige Männer den Maibaum eigenhändig aufzurichten. Doch diesmal kam es wirklich auf die Länge an. Der Mast mit geschätzt zehn Metern ließ sich nicht stemmen.

Über die nicht an Muskelmasse gescheiterte Aktion musste kaum gefachsimpelt werden: Denn schon knatterte Christoph Otte mit seinem Hanomag R 22 aus dem Weltmeister-Jahrgang 1954 heran. Maibaum und Trecker wurden via pragmatisch angebrachter Lenkrolle an einem Baum mit Drahtseilen verbunden – und in Nullkommanix stand Remsedes Maibaum durch die Zugkraft des Hanomag. Nach Applaus der rund 100 Feiernden und dem gemeinsamen Anstimmen des Remseder-Heimatliedes ging es an Bierbude und Bratwurststand. „Premiere gelungen“, fasste Ortsbürgermeister Christoph Rosemann sein Fazit prägnant zusammen. Statt wie bislang an der ehemaligen Grundschule – der Ort wird mittlerweile erfolgreich durch die Mitarbeiter der Heilpädagogischen Hilfe (Susanne-Raming-Schule) genutzt – musste man sich in diesem Jahr einen neuen Standort für den Maibaum suchen. „Der Vorteil ist nun, dass wir mit dem Antonius-Haus, dem Kindergarten und Treffpunkt einfach viele Leute beim Maibaumfest mit einbinden können“, sagte Rosenmann zufrieden.


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