Combi im Endspurt Aldi bleibt im Bad Laerer Gesundheitszentrum

Von Stefanie Adomeit

Aldi bleibt in Bad Laer und will sein Ladenlokal grundlegend modernisieren. Foto: dpaAldi bleibt in Bad Laer und will sein Ladenlokal grundlegend modernisieren. Foto: dpa

Bad Laer. Zwar endet in den nächsten Tagen die Ära von Combi im Gesundheitszentrum. Dafür ist Aldis Existenz am Grünen Weg gesichert. Mit dieser Neuigkeit meldete sich am Dienstag Aldi-Nord-Immobilienchef Martin Golly: Er freue sich, dass Aldi einen neuen Mietvertrag mit Eigentümer Holger Rausch habe abschließen können.

Lange war unklar, ob Discounter Aldi in Bad Laer bleiben würde. Denn Aldi Nord würde den Markt gerne erweitern. Bisher sah es so aus, dass das wegen der dort geltenden Bebauungspläne nicht möglich ist. Ende 2016 wollte Aldi das Gesundheitszentrum verlassen, nachdem dem Discounter der Mietvertrag zum Juni 2018 gekündigt worden war. Vor einem Jahr empfahl der Planungsausschuss der Gemeinde eine neue Flächenplanung. Seitdem herrschte Unklarheit.

Die ist jetzt vorbei, zumindest was den Mietvertrag für Aldi betrifft. Man habe einen langfristigen Vertrag abgeschlossen, sagte Golly. Der Discounter möchte seine Verkaufsfläche allerdings weiterhin vergrößern. „Da muss der Vermieter die genehmigungsrechtlichen Fragen klären“.

Alles an einem Standort

Der Standort sei für Aldi sehr attraktiv, weil nach dem Weggang von Combi hoffentlich ein anderer Vollsortimenter ins Gesundheitszentrum einziehen werde. „Damit gibt es hier ein One-Stop-Shopping-Erlebnis, die Kunden finden alles an einem Standort.“

Wie andere Aldi-Märkte in der Region, beispielsweise der in Belm, soll auch das Bad Laerer Geschäft noch in diesem Jahr nach dem „Aniko“ umgebaut werden, berichtet Martin Golly. Aniko steht für Aldi-Nord-Instore-Konzept, ein neues Ladendesign, in das die Konzernspitze insgesamt über fünf Milliarden Euro investieren soll. Frisch, farbenfroh, freundlich und übersichtlich – so sollen 2300 deutsche Filialen bis Anfang 2019 aussehen. Danach sollen auch die europäischen Märkte umgerüstet werden. Der Konzern möchte mit dem neuen Outfit seiner Läden vor allem mehr junge Kunden anlocken.