800 Euro nach Oldie-Fete Spende für DSAI und Haus Nazareth in Bad Laer

Von Rolf Habben

Freude bei Spendern und Beschenkten (von links): Gastwirt Hubert Schowe, DJ Heiner Hülsmann, Schwester Andrea, Nina Gärtner (beide Haus Nazareth) sowie Schülerin Marie Jochmann. Foto: Rolf HabbenFreude bei Spendern und Beschenkten (von links): Gastwirt Hubert Schowe, DJ Heiner Hülsmann, Schwester Andrea, Nina Gärtner (beide Haus Nazareth) sowie Schülerin Marie Jochmann. Foto: Rolf Habben

Bad Laer. Die 23. Bad Laerer Oldie-Fete in den Westerwieder Bauernstuben ist gerade mal seit einer Woche Geschichte, traditionell hatte sie aber einmal mehr einen freudigen Nachhall. Jetzt übergaben die beide Aktiven symbolisch je 400 Euro an die „DSAI“ sowie an „Donum Domini Haus Nazareth“ in Bad Laer.

Nicht mit heißer Musik warteten DJ Heiner Hülsmann und Gastwirt Hubert Schowe als Veranstalter der Oldie-Feten in den Westerwieder Bauernstuben auf. Vielmehr galt es, den Überschuss aus den Erlösen der Veranstaltung sinnvoll zu verwenden.

In der Vergangenheit hatten Hülsmann und Schowe mit den Erlösen aus der Oldie-Fete wiederholt zahlreiche karitative Organisationen unterstützt. DSAI als Patientenorganisation steht für „Deutsche Selbsthilfe für angeborene Immundefekte“. Hintergrund ist die Erkrankung des Schülers Paul, der sein ganzes Leben mit einer angeborenen Immunschwäche zu kämpfen hat (wir berichteten). Anlässlich seines neunten Geburtstags war sein Gesicht als Tiger geschminkt, seitdem hat er unter den Mitschülern seinen Spitznamen als „Kleiner Tiger“ weg. Christiane Storck hatte die Idee, die DSAI zu unterstützen, bereits im letzten Jahr angestoßen. Die Selbsthilfe-Organisation setzt sich vor allem für die Schulung von Ärzten und Fachpersonal und damit für eine frühzeitige Diagnose und angemessene Therapie für die Betroffenen ein. Für die DSAI nahm Schülerin Marie Jochmann die Spende dankbar entgegen. Marie ist eine ehemalige Mitschülerin von Paul aus der damaligen „Tiger-Klasse“. Diese hat sich nach der 4. Jahrgangsstufe aufgelöst, da alle Schüler auf verschiedene weiterführende Schulen verteilt sind.

Beraten und beten

Nach dem Vorbild Monsignore Phillip Reillys „Helfer für Gottes kostbare Kinder“ stehen die Mitglieder „Donum Domini Haus Nazareth“ im Dienst der Ungeborenen und deren Mütter, um zu beraten und zu beten. Sie betreiben Einrichtungen für Schwangere und Mütter in Not. Donum Domini veranstaltet und unterstützt darüber hinaus Gebetsvigilien und Informationsveranstaltungen oder Katechesen zur Erhaltung von Leben, wie Schwester Andrea in Vertretung von Schwester Monja als Leiterin des Hauses, sowie Helferin Nina Gärtner erläutern.

Ein überdimensionaler Scheck als Faksimile war so schnell nicht zu erhalten, bedauern Hülsmann und Schowe, der Freude und der Dankbarkeit der Beschenkten tat das aber keinen Abbruch. Im Anschluss setzten sich beide Geber zur Manöverkritik der gelaufenen Oldie-Fete zusammen: Was war gut, was könnte man verbessern? Vor allem ging es aber auch um den Termin für die 24. Oldie- Fete, sie findet im nächsten Jahr am 9. Februar statt. Mehr aus Bad Laer