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Zukunft ungewiss Was wird aus dem Bad Iburger Hallenbad?

Von Danica Pieper | 20.12.2015, 15:34 Uhr

Ein wenig surreal war es schon, als Wirtschaftsprüfer Sven Spreckelmeier im Betriebsausschuss den Wirtschaftsplan des Kur- und Grundstückbetriebes (KUGBI) für 2016 vorstellte. Bei einigen Zahlen handelte es sich um reine Spekulation. Der Grund ist die ungewisse Zukunft des Hallenbads im Gesundheitszentrum der Dörenbergklinik, das diese nicht mehr weiter betreiben will.

Es gibt einige Möglichkeiten, was die zukünftige Nutzung des Hallenbads betrifft, die der Betriebsausschuss jedoch im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung besprach. Eine Variante spielte Sven Spreckelmeier von der Firma Intecon schon einmal in seinem Wirtschaftsplan für den Kur- und Grundstücksbetrieb durch. Dieser ging von einer Schließung des Hallenbads zum 1. Juli aus, mit anschließender Verfüllung des Beckens und einer Weitervermietung, etwa an ein Wellness-Center. Die notwendigen Umbaumaßnahmen bezifferte Spreckelmeier mit 250000 Euro, doch Tatsache ist: „Wir wissen nicht, was so etwas kostet“, so Bürgermeisterin Annette Niermann. Da man aber verpflichtet sei, einen Wirtschaftsplan für 2016 zu erstellen, habe man ein Szenario durchgespielt. Ein Nachtragsplan soll dann später die Realität abbilden, erklärte Spreckelmeier.

Verlust gesenkt

Sicher ist hingegen, dass der KUGBI in nächsten Jahr 235000 Euro in den Straßenendausbau des Rebhuhnwegs, des Eschs und des Wilhelm-Westmeyer-Wegs investieren muss. Eine halbwegs gute Nachricht gab es allerdings: Seinen Verlust konnte der Kurbetrieb 2013 auf 381720 Euro senken. Im Vorjahr hatte das Defizit noch 514300 Euro betragen. Und auch Niermann hatte positive Neuigkeiten zu vermelden: Bei der Überprüfung der Wasserversorgungsanlagen habe es keine Beanstandungen gegeben.