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Führung rund ums Schloss Landesgartenschau Bad Iburg: Info für die Förderer

24.07.2014, 19:31 Uhr

nde Bad Iburg. Bad Iburg putzt sich heraus für die Landesgartenschau 2018. Und dass schon jetzt einiges passiert ist, davon konnten sich die Mitglieder des Fördervereins „Grenzenlose Region Förderverein Landesgartenschau Bad Iburg“ am Freitag bei einer Führung rund ums Schloss und einem Informationsabend selbst ein Bild machen.

Drago Jurak und Prof. Dirk Junker sprühen beim Rundgang schier über. „Der neue Weg zum Schloss ist die barrierefreie Lösung für Gäste mit Rollator oder Rollstuhl, das Gefälle ist hier nicht so hoch“, erklärt Drago Jurak den Weg, der über eine wassergebundene Decke verfügt. „Denn“, so Jurak weiter, wir müssen auch daran denken, wie die Wege nach der Landesgartenschau weiter kostengünstig gepflegt werden können.“

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Der Blick zum Schloss, Alleinstellungsmerkmal und das Pfund, mit dem Bad Rothenfelde bei der Wahl für die Landesgartenschau 2018 punkten konnte, wurde durch Abholzungen weitgehend freigelegt. Was jetzt noch wild wuchert, soll weiter gestutzt werden.

„Aber wir wollen hier natürlich keine akkuraten Rasenflächen, deren Betreten verboten ist,“ so Jurak weiter. „Im Gegenteil, wäre ich noch Bürgermeister, würde ich Schilder aufstellen lassen, auf denen steht: Rasen unbedingt betreten“, schmunzelt er.

Rückzugsorte sind mit ins Konzept eingearbeitet, wie der Knotengarten, der mit seiner Bepflanzung von Buchsbäumen, Lavendel und Rosen auch jetzt schon ein schmuckes Bild abgibt. Jurak: „Wünschenswert wäre, wenn sich hier noch Gastronomie ansiedeln würde.“

Geburtsstunde des Projekts Landesgartenschau Bad Iburg war die Masterarbeit einer Studentin. Diese gab Landschaftsarchitekt Prof. Dirk Junker bei einer Studentin in Auftrag. Titel: Sommerfrische 2.0. Hiermit gewann das Büro den Architekturwettbewerb für das Iburger Gelände. Junker: „Diese wertvolle Fläche kann nur einmal beplant werden – und dann richtig, dachte ich mir.“

Unterhalb des Schlosses lädt am Charlottensee schon jetzt eine Treppe zum Verweilen ein. Als absoluter Publikumsmagnet bei den hochsommerlichen Temperaturen am Freitag zeigt sich der Kneipp-Erlebnispark auf dem ehemaligen Sportplatz der Polizeischule. Junker freut sich: „Das Wasserspiel hat 64 Fontänen. Bad Oeynhausen hat zum Vergleich nur 36 Fontänen.“

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Im Rittersaal werden nach dem Rundgang noch einmal Fakten von der zweiten Vorsitzenden des Fördervereins zusammengetragen. 300 private Mitglieder hat der Verein, 26 Unternehmen.