Freifunk zieht positive Bilanz Freies WLan für Bad Iburg

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Das Freifunk-Projekt in Bad Iburg wächst: Inzwischen gibt es deutlich über 100 Zugangspunkte in der Innenstadt, rund um den Charlottensee und in Glane. Foto: Julian Stratenschulte/dpaDas Freifunk-Projekt in Bad Iburg wächst: Inzwischen gibt es deutlich über 100 Zugangspunkte in der Innenstadt, rund um den Charlottensee und in Glane. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Bad Iburg. Kostenloses WLan für alle: Das Freifunk-Projekt in Bad Iburg wächst und wächst. Inzwischen gibt es deutlich über 100 Zugangspunkte in der Innenstadt, rund um den Charlottensee und in Glane.

Freifunk ist eine nicht kommerzielle Initiative, die sich dem Aufbau und Betrieb eines freien WLans widmet. Die Idee: Wenn jeder einen Teil seiner Bandbreite alle anderen kostenfrei zur Verfügung stellt, entsteht ein für alle nutzbares Netz mit Internetzugang. Rechtliche - und Datenschutzklippen umschifft das Freifunk-Projekt: Nicht das heimische Netz wird geöffnet, der Freifunker teilt sein Internet über einen weiteren Router mit einer speziellen Firmware.

Seit gut eineinhalb Jahren gibt es das Freifunk Netz in Bad Iburg. Unterstützt werden die Freifunker dabei vom Bad Iburger Marketingverein. Der will bis Anfang 2018 flächendeckendes WLan in Bad Iburg anbieten. In der Theorie ganz einfach: die Freifunkrouter verbinden sich und spannen so ein Funknetz. In der Praxis gibt es zwei Hürden: ein Netz ist nur dann ein gutes Netz, wenn es engmaschig ist. Und die Anbindung an das Internet muss entsprechend leistungsfähig sein. Die erste große Installation in Bad Iburg startete an der Reha-Klinik Sonnenhof. Es wurden im Gebäude 20 Router verbaut – die Klinikbesucher können sich hier kostenlos mit Ihren Smartphones und Tablets einloggen. Für den Außenbereich wurde ein extra angeschaffter Fahnenmast mit Outdoor-Routern ausgestattet.

Seit Mitte 2017 gibt es auch Freifunk im Bad Iburger Freibad. Ebenso wie im Kneiperlebnisspark zwischen den Wasserspielen und dem Charlottensee. Und für die Besucher des TuS Glane ist eine Verbindung zwischen den zwei Plätzen geplant, sodass hier auch überall WLAN zur Verfügung stehen soll. Dies ist bereits auf der Tribüne entsprechend umgesetzt.

Die nächsten größeren Projekte stehen bereits auf der Agenda: Der geplante Waldgipfelpfad soll an einigen Teilen mit WLAN ausgestattet werden.

Wer mitmachen will: Jeder kann einen Router in Betrieb nehmen und dann auf den Karten der Freifunkseite eintragen. Geeignete Router werden ab rund 12 Euro angeboten, die Software und Anleitungen gibt es auf den www.ffnw.de gratis.


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