Viel Sonnenschein und viel Ruhe Vatertag im Südkreis - Idylle statt Halligalli

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Bad Iburg/Bad Laer. Wie haben die Leute den Feiertag Christi Himmelfahrt, den Vatertag genutzt? Wir haben uns in und um Osnabrück umgeschaut und bei herrlichstem Wetter nicht nur feiernde Väter getroffen.

Eis und Fahrrad am Vatertag anstatt Bier und Bollerwagen wie am ersten Mai, lautete die Devise in Bad Iburg am Charlottensee. Dort entspannten außer einer Herde Ziegen und darüber staunenden Spaziergängern, am frühen Nachmittag die befreundeten Familien Raddatz, Lienemeyer, Lübker und Rasper aus Osnabrück-Hellern auf selbst mitgebrachten Sitzkissen: „Wir waren schon öfter hier am See. Die Kinder können toben und haben Spaß an der Wassertretstelle, während wir nett in der Sonne liegen. Später gehen wir noch gemeinsam Eis essen und Boot fahren“.

Ruhe und Sonnenschein

Wenige Meter entfernt hatten es sich die Bad Iburger Freundinnen Maike Heringhaus, Lena Kassenbrock, Pia Faber und Ann-Kathrin Hartmann auf einer Picknickdecke bequem gemacht und genossen Ruhe und Sonnenschein. Deutlich trubeliger würde es gegen Abend wohl in Sentrup am Schweinekamp zugehen. „Dort pilgern heute sicher viele junge Leute hin und es gibt ein Fußballturnier“.

Auch Martha und Gerhard Belz aus Gescher im Kreis Borken wählten Bad Iburg als Ziel ihres Feiertag-Ausflugs. Sie genossen den Blick auf den in der Sonne glitzernden Charlottensee von einer Baumelbank aus. Das Schloss hatten sie bereits besichtigt, nun wollten sie am liebsten garnicht mehr aufstehen, von der bequemen Bank. „Solche Baumelbänke kennen wir schon von unserer Kur aus Bad Mergentheim“, meinten sie noch, bevor es hieß Füße einziehen. Vorbei rauschten Klemens Hellermann, Edeltraut Semmelmann, Peter Rode und weitere Fahrradfreunde aus Kloster Oesede.

60 Kilometer auf dem Rad

Jedes Jahr am Vatertag unternimmt die gut gelaunte Gruppe eine Tour auf E-Bikes. Mit Getränken und Koteletts im Gepäck radelten sie am Donnerstag 60 Kilometer von Kloster Oesede nach Bad Iburg, von dort zum Hof Kasselmann nach Hagen und ins Wiesental, weiter Richtung Sudenfeld und zum Silbersee in Hasbergen und schließlich über Ohrbeck zurück nach Hause.

Noch beschaulicher als am Bad Iburger Charlottensee ging es zu am Waldsee in Bad Laers Ortsteil Westerwiede. Nahe dem Flecken „Römerlager“, der am ersten Mai stets von zahlreichen Jugendlichen für ein feucht-fröhliches Gelage aufgesucht wird, der am Vatertag jedoch unbevölkert blieb, trafen sich Radfahrer, Inlineskater und Angler. „Es gibt Bratwurst“, rief Claudia Risse, Inhaberin des kleinen Ausflugslokals quer über den Waldsee, damit es auch die Angler auf der anderen Seite hören. Jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag und natürlich am Vatertag schmeißt sie den Grill auf ihrer Seeterrasse an.


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