Was ist noch zu tun? Noch ein Jahr bis zu Laga 2018 in Bad Iburg

In voller Blüte stehen alle Vorhaben derzeit noch nicht, vieles ist aber bereits angeschoben und auf einem guten Weg. Foto: Rolf HabbenIn voller Blüte stehen alle Vorhaben derzeit noch nicht, vieles ist aber bereits angeschoben und auf einem guten Weg. Foto: Rolf Habben

Bad Iburg. Ganz so weit wie die Natur, wo die Flora bereits das erste Frühlingskleid angelegt hat, sind die Vorbereitungen für die Laga 2018 in Bad Iburg ein Jahr vor der Eröffnung noch nicht. Aber: Erste zarte Knospen sind schon jetzt auszumachen.

Es tut sich was im Kurort. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Investitionen in die Zukunft der Stadt, für die die Stadt Bad Iburg verantwortlich zeichnet, und den eigentlichen Projekten rund um die Gartenschau, die allein in Händen der Durchführungsgesellschaft der Laga liegen. Viele Schritte, den Kurort zur Laga attraktiver zu gestalten, reichen dabei schon ein paar Jahre zurück. So ist der Erlebnispark und damit das Schlossumfeld zum Aushängeschild geworden. Die B51 als Ortsdurchfahrt ist mittlerweile saniert und trägt nach Ansicht der Stadt „deutliche Züge einer Parkstraße“.

Nahe Projekte

Kurzfristig sollen die Projekte Charlottensee, Philipp-Sigismund-Allee und die Anbindung des ehemaligen Kurgartens verwirklicht werden. Vollzogen ist in diesem Zusammenhang bereits die Beseitigung des Baumbestands am Holperdorper Kreisel und im Waldkurpark als Maßnahme der Verkehrssicherung. Die entstandenen Freiflächen sollen nach den Planungen des Berliner Architekturbüros „A 24 Landschaft“ für die Anlage von Blütenterrassen genutzt werden. Ebenso liegen Detailplanungen für Wechselflorflächen am Charlottensee unterhalb des Brückenbalkons über die B51 vor. Gleichzeitig steht die Sanierung der Philipp-Sigismund-Allee an, die sich trotz der vorhandenen unregelmäßigen Topografie schon jetzt weitgehend barrierefrei zeigt.

Kein Naturerlebnissteg

Von einigen Projekten hat man seitens der Stadt aber auch Abstand nehmen müssen. So entfällt beispielsweise der ursprünglich angedachte Eingang am Parkplatz Waldkurpark, weil er barrierefrei nicht zu realisieren sei. Ebenso fällt der geplante Naturerlebnissteg durch die Seenlandschaft im Waldkurpark der Schere zum Opfer, weil die südliche Seenkette voraussichtlich nicht mehr im eingezäunten Bereich liegt. Dasselbe gilt auch für das geplante Spielband Tegelwiese. Dies soll aber ab 2019 weiter gedacht und neu auf die Agenda gesetzt werden. Die Tegelwiese wird aber während der Laga eintrittsfrei zugänglich sein und in direkter Nähe zum vorhandenen Biotop dem Besucher ökologisch bedeutsame Inhalte vermitteln.

Countdown-Veranstaltungen

Auch in der Laga-Geschäftsstelle laufen alle Drähte heiß und auf Hochtouren. Die Kommunikation über Homepage und via Facebook ist seit langem realisiert, desgleichen ist ein umfangreiches Werbepaket mit Flyern, Postkarten und Stickern geschnürt. Merchandising, Broschüren für Reisegruppen oder ein Busreisen Sales Guide sind in Vorbereitung. Maskottchen Rosalotta ist als Botschafterin und Sympathieträger allerorten präsent und längst bekannt. Seit Oktober letzten Jahres finden regelmäßig zum 18. eines jeden Monats bis zur Eröffnung im März nächsten Jahres sogenannte Countdown-Veranstaltungen in verschiedenster Form statt.

Bei der Suche nach Unterstützern konnte man mit der Sparkasse Osnabrück einen „Premium Sponsor“ gewinnen, wie es von der Gesellschaft heißt. Gespräche mit den Betreibern der Einzelhandelsgeschäfte zur Innenstadtbelebung hätten aktuell bereits erste Erfolge gezeitigt, die ihre Öffnungszeiten bereits jetzt durchgehend bis 18 Uhr angepasst haben.

Vorrang hat jetzt daneben die Konkretisierung verschiedener Planungen, wie die Ausrichtung der Blumenhallenschau, Themengärten, Gärtnermarkt und Mitmachangebote ebenso wie ein Konzept der Gästeführung, ein fußläufiges Leitsystem, die Festlegung des Zaunverlaufs und die Ausgestaltung des Besucherservices mit Infopavillon und Mobilitätshilfen.

„Umfangreiches Kulturprogramm“

Zusammen mit dem Fachbereich für Stadtmarketing Kultur und Tourismus wird ein „umfangreiches, auf die Laga abgestimmtes Kulturprogramm in der Innenstadt“ verwirklicht. Große Konzerte seien vorerst nicht geplant, überregionale attraktive Highlights wie besondere Konzertabende oder Illuminationen soll es aber geben. Darüber hinaus erwartet die Gäste ein breit gefächertes Programm, das „den Landescharakter dieser Veranstaltung verdeutlichen soll“, wie es seitens der Geschäftsführung heißt. Unter anderem mit dem Landestrachtenfest, dem Landesmusikfest, der Silbernen Rose als Landesmeisterschaft der Floristen oder ein Weltkindertags-Wochenende, ebenso ein Chorfestival, Ferienparty, Lichternächte, Kochevents, Naturwerkstatt, Oldtimer und und und...

Die Gestaltung der Eintrittspreise sei in Vorbereitung, sicher sei aber schon jetzt, dass sie sehr familienfreundlich ausfallen werde. Die Dauerkarte für Bad Iburg berechtigt in Abstimmung mit den Lagas 2018 in Bad Schwalbach, Lahr und Würzburg zum dortigen einmaligen Eintritt.


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