Anstecknadel mit Geschichte NGG Region Osnabrück ehrt langjährige Mitglieder

Einige von ihnen sind schon 65 Jahren in der Gewerkschaft: Die NGG Region Osnabrück ehrte ihre Jubilare. Foto: Petra RopersEinige von ihnen sind schon 65 Jahren in der Gewerkschaft: Die NGG Region Osnabrück ehrte ihre Jubilare. Foto: Petra Ropers

Bad Iburg. Ihre langjährigen Mitglieder ehrte die Region Osnabrück der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) mit ihrer vorweihnachtlichen Rentnerfeier. Insgesamt 27 Jubilare folgten der Einladung in den Saal Tovar nach Glane.

Für ihre Treue zur Gewerkschaft dankten ihnen der Vorsitzende der NGG Region Osnabrück, Markus Schürmeyer, und der angehende Geschäftsführer Uwe Hildebrandt mit einem Präsent, einer Urkunde, einem Blumenstrauß und natürlich dem sogenannten „Vorleser“. Die traditionsreiche Anstecknadel erinnert an die Anfänge der Gewerkschaft NGG als eine der ältesten Industriegewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund.

Anfänge in Zigarrenindustrie

In der Zigarrenindustrie seien früher Vorleser dafür engagiert worden, den Arbeitern bei ihrer eintönigen Tätigkeit vorzulesen und politische Bildung zu betreiben, erklärte Uwe Hildebrandt, der mit dem Jahreswechsel die Geschäftsführung der Region Osnabrück übernimmt. „Das waren sozusagen die ersten Gewerkschaftssekretäre.“ Heute ist der „Vorleser“ ein Ehrenzeichen. Und das nahmen die Jubilare sichtlich gut gelaunt entgegen.

Dank und Anerkennung für 65 Jahre Mitgliedschaft in der NGG sprach Hildebrandt dabei Reinhold Hindersmann, Horst Ratzow und Helmut Bednorz aus. Auf 60 Jahre in der Gewerkschaft blickten zur Jubilarfeier Willi Haarmann, Erwin Kern und Werner Krake zurück. Für 50 Jahre wurden Albert Ketteler und Harald Schawe geehrt. Weitere Mitglieder nahmen für 40 und 25 Jahre in der NGG ihre verdienten Auszeichnungen entgegen.

Wirkungsgebiet bis zur Grenze

Insgesamt 151 Jubilare verzeichnete die NGG-Region Osnabrück im laufenden Jahr. Dabei reicht ihr Wirkungsgebiet weit über den Landkreis hinaus bis an die niederländische Grenze. Mitarbeiter aus 94 Betrieben sind in der Region organisiert. „Sie sind auch weiterhin gut beraten, in der Gewerkschaft zu sein“, betonte Hildebrandt, der seine Ansprache mit interessanten Fakten aus der Geschichte der NGG würzte. Für die Jubilare und die Rentner blieb nach dem festlichen Teil des Abends noch viel Zeit, sich gemütlich miteinander zu plaudern.


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