Lokalpolitik Bad Iburg im Mittelpunkt Landespolitiker Jörg Hilmer besucht Bad Iburg

Von Rolf Habben

Stellte sich zwei Stunden den Fragen des CDU Ortsverbandes, der stellvertretende Vorsitzende der CDU- Landtagsfraktion, Jörg Hillmer (im Bild siebenter von links), vierter von links der Ortsverbandsvorsitzende Robert Schwersmann, links davon die Firmeninhaber Sandra und Rainer Poggemann. Foto: Rolf HabbenStellte sich zwei Stunden den Fragen des CDU Ortsverbandes, der stellvertretende Vorsitzende der CDU- Landtagsfraktion, Jörg Hillmer (im Bild siebenter von links), vierter von links der Ortsverbandsvorsitzende Robert Schwersmann, links davon die Firmeninhaber Sandra und Rainer Poggemann. Foto: Rolf Habben

Bad Iburg. Zu einem Informations- und Gedankenaustausch auf Einladung des Stadtverbandes der CDU besuchte der stellvertretende Vorsitzende der CDU- Landtagsfraktion, Jörg Hillmer, gestern Nachmittag Bad Iburg.

Der Landespolitiker stellte sich in dem Unternehmen für Landtechnik und Metallbau Poggemann den aktuellen Fragen vor allem zu den Themen Tourismus, Schulentwicklung und Landesgartenschau.

Hilmer: Intensivere touristische Nutzung des Schlosses

Hinsichtlich der intensiveren touristischen Nutzung des Schlosses empfahl Hilmer eine stärkere Ausrichtung auf ein Gesamtkonzept auch mit dem Oberzentrum Osnabrück. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Landesgartenschau 2018. Stadtverbandsvorsitzender Robert Schwersmann forderte mit Hinweis auf die Förderpraxis in NRW ein stärkeres finanzielles Engagement des Landes. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen hält Hilmer einen Zugriff auf Fördertöpfe des Landes derzeit für ausgeschlossen. Die LaGa sei zwar eine gute Plattform, sich als Heilbad über Monate landesweit darzustellen, sie sei aber keine Veranstaltung des Landes.

Im übrigen sprach sich der Landespolitiker eindeutig für ein mehrgliedriges Schulsystem aus. Schulpolitik sei immer auch Kommunalpolitik und führe oftmals zu kuriosen Aufstellungen. Hinsichtlich der anstehenden Wahlen gab Hilmer den Kommunalpolitiker mit auf den Weg, Wahlkampf sei immer und zwar eine ganze Legislaturperiode lang.