Dingbank Siedlung In Iburg betrug die Strafe für „Blotwonden“ fünf Mark

Der Begriff Dingbank erinnert an die eigenständige Gerichtsbarkeit des Fleckens Iburg. Foto: Horst TroizaDer Begriff Dingbank erinnert an die eigenständige Gerichtsbarkeit des Fleckens Iburg. Foto: Horst Troiza

Bad Iburg. Als Dingbank wurde jener Stuhl bezeichnet, auf dem der Richter Platz nahm, wenn eine Rechtssache der „niederen Gerichtsbarkeit“ erörtert wurde. Ob auf dem Gelände der heutigen „Dingbank Siedlung“ jemals eine Richterbank gestanden hat, ist nicht überliefert. Der Begriff erinnert aber an die vom Bischof unabhängige Rechtsprechung des Fleckens Iburg.

Es gehört zu den Besonderheiten Iburgs, in seiner Vergangenheit parallel über verschiedene Gerichtssysteme verfügt zu haben. Zum einen gab es das Gogericht, das umfassende Zuständigkeit besaß und dem der Gograf vorstand. In der Regel wurden

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