Dornenhecken zur Abwehr Hagenpatt in Bad Iburg: Vorläufer des Maschendrahtzauns

Relativ sicher war es in früheren Zeiten, innerhalb eines Hags zu leben. Die Straße Hagenpatt erinnert an die meist undurchlinglichen Schutzhecken. Foto: Horst TroizaRelativ sicher war es in früheren Zeiten, innerhalb eines Hags zu leben. Die Straße Hagenpatt erinnert an die meist undurchlinglichen Schutzhecken. Foto: Horst Troiza

Bad Iburg. Auf eine alte Befestigungsanlage weist in Bad Iburg der Straßenname „Hagenpatt“ hin. Mit dem Wort Hag wurden seit dem Mittelalter umfriedete Grundstücke bezeichnet. Noch heute taucht es in Begriffen wie „behaglich“ oder „hegen“ auf. Seine Wurzel liegt in der germanischen Sprachfamilie und leitet sich von „haga“ ab, was gemeinhin „Umzäunung“ oder „Gehege“ bedeutet. Der Wortteil „Patt“ ist in Norddeutschland auch als „Pättken“ oder „Pfad“ bekannt.

In früheren Zeiten war es angeraten, seine eigenen vier Wände mit einem Schutzzaun zu umgeben, der uneingeladene Gäste abhalten konnte. Die Liste der potenziellen Bedroher war nämlich lang: Sie reichte vom stehlenden Gesetzlosen über marodi

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