Walter Woll
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Gymnasium Bad Iburg:

Sieben Preisträger und sogar ein erster Preis beim renommierten Sprachwettbewerb 2015

Das Maiwetter 2015 war durchwachsen, um es vorsichtig zu formulieren. Dennoch gibt es Grund zum Jubel: Am Mittwoch, dem 29. Mai gab es für Yannik Brechlin, Hannah Eustergerling, Luana Iezzi, Jana Kamperhoff, Linh Chi Pham, Julia Maria Strothmann und Sarina Rosemann, Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 bzw. 9. des Gymnasiums Bad Iburg Grund zum Feiern, denn sie hatten eine Einladung zur Preisverleihung im Gymnasium Carolinum, Osnabrück, erhalten. In einer Feierstunde in Anwesenheit von Vertretern der Schulbehörde und der Stadt Osnabrück erhielten alle Preisträger Buch- und Geldpreise aus der Hand von Studiendirektor Völpel, der den Wettbewerb für die Region Weser Ems betreut. Damit ist das GBI im siebten Jahr in Folge bei der Preisverleihung vertreten. Insgesamt gab es in diesem Jahr im Bereich des ehemaligen Bezirks Weser-Ems36 Preisträger. Das Gymnasium Bad Iburg stellt also mehr als ein Sechstel. Darunter eine Preisträgerin mit einem zweiten Platz (Jana Kamperhoff) und sogar einen ersten Platz für Luana Iezzi in Latein. Luana hat neben den Geld und Sachpreisen schon eine Einladung zu einer weiteren Prüfungsrunde in der Tasche. Im September trifft sie in Hattingen auf die besten Sprachler bundesweit.
Dafür mussten sich die jungen Leute einer anspruchsvollen Sprachprüfung unterziehen, die bundesweit im Januar durchgeführt wurde. Zu den Disziplinen gehörten freies Sprechen, Lesen, Textverständnis, Grammatiktests, Lückentexte und Hörverständnis. Auch landeskundliche Inhalte waren erfragt. Yannik und zwei Schülerinnen traten mit der Wettbewerbssprache Latein an. Vier Schülerinnen waren erfolgreich in der Wettbewerbssprache Englisch an. Nach den Angaben der Englisch-Preisträger war es das Prüfungsmodul zum Thema Landeskunde, das die größten Schwierigkeiten bereitete, denn Neuseeland, das im Vordergrund stand, ist selten Gegenstand des Unterrichtsgeschehens.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen ab der Klassenstufe 8. Ab der Klassenstufe 10 müssen mindestens zwei Prüfungssprachen belegt werden. Prüfungssprachen sind fast alle europäischen Sprachen einschließlich des Lateinischen. Auch in letzterer Sprache werden Fertigkeiten überprüft, die im schulischen Alltag keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. So mussten die Teilnehmer mit der Prüfungssprache Latein einen gesprochenen Text verstehen und Fragen zu diesem Text beantworten.

Getragen wird der Bundeswettbewerb Fremdsprachen durch den Verein Bildung und Begabung e.V. mit Sitz in Bonn. Gefördert wird der Wettbewerb durch das Bundesministerium für Bildung, die Kultusministerien der Länder, den Stifterverband der Deutschen Wirtschaft sowie zahlreiche Unternehmen.

Am Gymnasium Bad Iburg werden gezielt junge Menschen mit sehr guten Zeugnisnoten in den Fremdsprachen Englisch, Französisch und Latein angesprochen und ermuntert, sich am Bundeswettbewerb Fremdsprachen zu beteiligen, denn neben der Förderung schwächerer Schüler hat man auch die Begabtenförderung im Auge. Die Tatsache, dass in der diesjährigen Kampagne 

29 Schülerinnen und Schüler teilnehmen konnten, zeigt das große Potenzial des Gymnasiums, aber auch, dass der Wettbewerb anspruchsvoll ist. Die Teilnehmer, die in diesem Jahr ohne Preis geblieben sind, können sich dennoch über ansprechende Zeugnisnoten und einen entsprechenden Eintrag auf dem Zeugnis freuen. Sie sind potenzielle Preisträger, so der Betreuer des Wettbewerbs am Gymnasium Bad Iburg, Dr. Walter Woll, und sollten sich unbedingt im nächsten Jahr als Teilnehmer melden. Übrigens war der ehemalige Schulleiter des GBI für die Schulbehörde anwesend. Im Anschluss an die Veranstaltung ließ es sich Herr Eilert nicht nehmen, „seine“ alten Schülerinnen und Schüler zu beglückwünschen und sie zu einem Eis einzuladen.

 


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