Weg von den Monsterkonzerten Solisten und Musikgruppen spielen am Gymnasium Bad Iburg


Bad Iburg. Solisten und Musikgruppen des Gymnasiums Bad Iburg hatten am Mittwoch zum Frühjahrskonzert eingeladen. An die 200 Zuhörer verfolgten in der zum Konzertraum umfunktionierten Mensa aufmerksam das Programm der jungen Sänger und Instrumentalisten.

„Weg von den Monsterkonzerten, heute nur Gruppen und Solisten unverstärkt“, gab Fachschaftsleiterin Barbara Tiemann die Stichworte für das Frühjahrskonzert. Erstmals fand ein Konzert des Gymnasiums nicht im riesigen Pädagogischen Zentrum (PZ) statt, sondern in der wesentlich kleineren Mensa. Eine kluge Entscheidung, hätten sich ansonsten doch die etwa 200 Zuhörer in den Sitzreihen des PZ verloren. So aber gewann die Veranstaltung eine größere Intimität, saßen doch die Gäste in den ersten Reihen auf Tuchfühlung mit den Musikern, und diese wiederum kamen ebenfalls in engsten Kontakt mit ihrem Publikum.

Vor der Begrüßung von Schulleiter Peter Seeger startete die Chor-AG der Klassen 5 bis 7 mit der Begleitung durch das Schulorchester das Programm mit „Karibu“, einem Willkommensgruß aus dem Kindermusical Mtoto Boga , dessen Rhythmik die jungen Sänger authentisch darstellten. Direktor Seeger sprach dann auch nicht zu Unrecht davon, dass „die Musik unsere Schulgemeinschaft zusammenschweißt und auch bei den Zuhörern heute Freude aufkommt“. Letzteres geschah auch beim nächsten Lied, als die AG den humorvollen „Osterhasenschokoladentwist“ sang.

Auch in der Folge stellte sich beim Publikum häufig Hörvergnügen ein. Patrick McCown aus der 12. Klasse ließ bei zwei Stücken seine beachtliche Fingerfertigkeit mit der Gitarre aufblitzen, das Vororchester zeigte spielerische Geschlossenheit, und die Brass’n’Walk Band spielte unter anderem die Klassiker „I Got Rhythm“ und „Brasil“.

Nach der Pause mit kleinen Häppchen und kühlen Getränken aus der Mensa zeigte Michael Fuhren, ebenfalls aus der 12, sein Können am Cello, und der Elternchor und wieder die Chor-AG sangen zusammen eine begeisternde Interpretation von Miriam Makebas „Pata, Pata“. Niklas Oberhof aus der 12 spielte auf der Gitarre „Oasis“, und am Ende trumpfte das Schulorchester voluminös mit zwei Titeln, darunter Smetanas „Chor der Landleute“, auf.


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