Chöre, Minnesang und Feuerzauber Volles Programm zum Iburger Advent

Von Rolf Habben

Stellten ein vielfältiges Programm zum Iburger Advent vor (von links): Udo Herz, Thomas Ostermann (Volksbank Osnabrück), Helena Brüggemeier, Marion Marx (Stadt Bad Iburg), Christina von Pozniak-Bierschenk (Staatl. Baumanagement), Björn Rosinski, Jens Boymann, Hans-Georg Werner (OSI) und Maike Sczuka (TEN). Foto: Rolf HabbenStellten ein vielfältiges Programm zum Iburger Advent vor (von links): Udo Herz, Thomas Ostermann (Volksbank Osnabrück), Helena Brüggemeier, Marion Marx (Stadt Bad Iburg), Christina von Pozniak-Bierschenk (Staatl. Baumanagement), Björn Rosinski, Jens Boymann, Hans-Georg Werner (OSI) und Maike Sczuka (TEN). Foto: Rolf Habben

Bad Iburg. Es ist nicht das stilvolle Ambiente mit Schloss und Klotzbahn der Iburg allein, was dem Iburger Advent seinen einmaligen Glanz verleiht. Es ist auch und nicht zuletzt das pralle und zugleich abwechslungsreiche Programm, das ihn so unvergleichlich macht. Traditionell findet er am ersten Adventswochenende im Schatten des Schlosses vor historischer Kulisse statt.

Der Auftakt am Freitag, 28. November, um 19.30 Uhr bleibt dem beliebten vorweihnachtlichen Chorkonzert in der St. Jakobuskirche in Glane vorbehalten, auch das hat mittlerweile Tradition. Das musikalische Programm wird in diesem Jahr federführend vom Männergesangverein MGV Glane ausgerichtet und von acht weiteren Chören, Musikgruppen und Solisten gestaltet. Rund 200 Mitwirkende stehen für anspruchsvolle Chorgesänge und Instrumentalklänge. „Gerade die Vielfalt der teilnehmenden Musiker und Chöre von Jung bis Alt verleiht dem Konzert die besondere Note“, so verlautet es aus den Reihen des Organisationsteams.

Am Samstag, 29. November, beginnt dann der eigentliche Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des Iburger Schlosses. Bürgermeisterin Annette Niermann wird zur offiziellen Markteröffnung vor allem die jüngsten Marktbesucher zum gemeinsamen Weihnachtsliedersingen aufrufen. Alle Kindergartenkinder sind um 14.30 Uhr in die katholische Schlosskirche und die Grundschulkinder um 15.30 Uhr auf die Bühne an der Klotzbahn eingeladen, um das Christkind vielstimmig daran zu erinnern, dass bald wieder Weihnachten ist.

Sowohl im Außenbereich der Iburg als auch in Innenräumen des Schlosses wird weihnachtliche Handwerkskunst feilgeboten. Hier reicht das Angebot von klassischen Adventsartikeln über Schmuck bis hin zu weihnachtlichen Spezialitäten und Glühwein. Passend zur Lokalität sind die mittelalterlichen Akteure des Marktes vor Ort. Diverse Händler und Spielleute wie Gaukler, eine Puppenspielerin und die beliebten Musikgruppen „Satolstelamanderfanz“, „Basseltan“ und „Sonor Teutonicus“ geben Einblicke in das mittelalterliche Leben auf der Burg und lassen die Besucher auf eine spannende Zeitreise gehen. Nach Einbruch der Dunkelheit sorgt eine Feuershow auf der Klotzbahn für „heiße“ Stimmung.

Am Sonntag öffnet der Markt bereits um 11 Uhr seine Tore. Ab 15 Uhr kann man auf dem Schlossgelände den „Engelsklängen zum Advent“ lauschen und das Duo-Saxtro stimmt mit Saxophon und Trompetenmusik auf die Adventszeit ein. Wer jedoch in dem ganzen Markttrubel eine besinnliche Auszeit sucht, kann sich in die katholische Schlosskirche zurückziehen. Hier liegen Texte zur Historie der Kirche aus und ab 16 Uhr sorgen der MGV Iburg und Klaus-Wilhelm Görtz auf seiner Zither für stimmungsvolle Unterhaltung.

Und für all diejenigen, die den Iburger Advent unterstützen möchten, hat sich das Veranstaltungskomitee in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen. Seit 1998 gibt es jedes Jahr ein neues, individuelles Logo des Iburger Advents, welches sonst nur die Plakate und Flyer schmückt. Diese Logos schmücken nun das Design von Weihnachtskarten, die in limitierter Anzahl gedruckt wurden. Interessenten können diese Sammlerstücke in der Tourist-Information für einen Euro pro Stück erwerben.