Meilenstein für Bad Iburg Vertrag für Landesgartenschau-Gesellschaft im Rat

Von Stefanie Adomeit

Der Entwurf für den Gesellschaftsvertrag liegt vor. Jetzt muss der Rat entscheiden. Foto: Stefanie AdomeitDer Entwurf für den Gesellschaftsvertrag liegt vor. Jetzt muss der Rat entscheiden. Foto: Stefanie Adomeit

Bad Iburg. Am Donnerstag, 25. September, können die Bad Iburger Ratsmitglieder die Landesgartenschau-Gesellschaft auf den richtigen grünen Weg bringen. Das Ziel: eine florierende Gartenschau im Jahr 2018. Die Sitzung war um eine Woche verschoben worden. Grund: der Landkreis als einer der künftigen Aufsichtsräte der gemeinnützigen GmbH möchte diese Funktion erst einnehmen, wenn das Konzept und ein Wirtschaftsplan erarbeitet sind.

„Ich verstehe, dass sich der Landkreis in einem Interessenkonflikt sieht“, sagte Bad Iburgs Bürgermeisterin Annette Niermann dazu. Schließlich solle der Kreis Förderer des Projekts und Mitglied im Aufsichtsrat der Durchführungs-GmbH werden.

Deshalb hatte der städtische Verwaltungsausschuss über die Alternativen beraten, die gGmbH zunächst ohne den Landkreis zu gründen, dann in der Gesellschaft ein Konzept und einen Wirtschaftsplan zu entwickeln und den Landkreis dann mit ins Ruderboot zu holen – oder erst einen Beratervertrag abzuschließen, der später in einen GmbH-Vertrag umgewandelt werden müsste.

Niermann sagt dazu: „Wir halten an unserem Beschlussvorschlag fest.“ Der beinhaltet nun die Verabschiedung des 15-seitigen Durchführungs- und Gesellschaftsvertrags. Diesen hat die Stadt mit den potenziellen Mitgesellschaftern, der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Niedersachsen mbH und dem Verein „Grenzenlose Region - Förderverein Landesgartenschau 2018 Bad Iburg“ abgestimmt.

Zweck der Gesellschaft ist die Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung der Gartenschau. Sie verfolgt damit gemeinnützige Zwecke, insbesondere die Förderung der Umwelt- und Landschaftspflege, der Kunst und Kultur und der Denkmalpflege.

Das Stammkapital soll auf 25000 Euro festgesetzt werden, davon sind die Stadt Bad Iburg mit 17500 Euro, der Laga-Förderverein mit 5000 Euro und die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Niedersachsen mit 2500 Euro beteiligt. Organe sind die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat und der oder die Geschäftsführer. Vorsitzende wird Bürgermeisterin Annette Niermann sein.

Im 13-köpfigen Aufsichtsrat sollen die Stadt Bad Iburg (mit 8 Sitzen), der Laga-Förderverein mit zwei Mitgliedern und der Landkreis Osnabrück sowie die Fördergesellschaft Landesgartenschauen mit je einem Mitglied vertreten sein. Dreizehntes Mitglied ist die Bürgermeisterin.

Die Ratssitzung findet um 18 Uhr in der Realschule statt.