Preisverleihung in Frankfurt Preis für bestes Zeitungsfoto geht an Schüler aus Bad Iburg

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Bad Iburg. Schüler Jost Schowe vom Gymnasium Bad Iburg, hat mit seinem Foto den ersten Platz beim deutsch-türkischen Bildungsprojekt „Umwelt baut Brücken“ gewonnen. Die Projektgruppe erhält dafür ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro, dass ihnen in Frankfurt verliehen wird.

Im Frühjahr war die Projektgruppe „Umwelt baut Brücken“ des Gymnasiums Bad Iburg in der Türkei unterwegs. Eine Woche recherchierten die Schüler vor Ort zum Thema Ökomärkte in der Türkei. Sie schrieben Artikel, verfassten Kommentare und fotografierten das bunte Treiben auf den Märkten. Aus dem Material entstand eine Zeitungsseite, die im März in der Neuen Osnabrücker Zeitung auf einer Sonderseite erschien.

Jedes Jahr werden die besten Beiträge und Fotos von einer Projekt-Jury nominiert. Der erste Preis für das beste Foto ging in diesem Jahr an Jost Schowe und die Projektgruppe vom Gymnasium Bad Iburg. Damit haben sich die Schüler in der Kategorie gegen neun andere Schulen aus Deutschland durchgesetzt. „Ne, damit habe ich nicht gerechnet. Ehrlich gesagt gefielen mir andere Bilder von mir noch besser“, erzählt Schowe. Ganz neu ist das Fotografieren für den Schüler nicht. Seit 2012 ist er als Hobbyfotograf unterwegs und organisiert auch schon Mode-Fotoshootings . „Das Foto auf dem Markt in Istanbul ist spontan und intuitiv entstanden“, verrät er. Nach dem Abitur möchte er sein Hobby professionalisieren und Fotografie studieren.

Auch Mitschüler Nils Jäger kann sich freuen. Er ist zwar kein Preisträger des Projekts, dafür wurde sein Artikel über den türkischen Ökomarkt in der Septemberausgabe des Umweltmagazins „Natur“ veröffentlicht. „Ich freue mich, aber der Artikel wurde schon sehr stark gekürzt“, sagt Jäger und ärgert sich ein bisschen. „Aber das ist ja der Alltag im Journalismus.“ Die Schüler freuen sich über die Auszeichnung. Das Preisgeld in Höhe von 200 Euro geht an die gesamte Gruppe und soll im Sinne von „Umwelt baut Brücken“ für den Umweltschutz, den interkulturellen Austausch oder für Medienkompetenz eingesetzt werden. Eine Idee haben die Schüler aber noch nicht.

Am 26. September wird der Preis dann im Frankfurter Rathaus von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren (IZOP) an die Schüler und ihren Lehrer Fritz Wellmann verliehen. Ziel des Projektes ist es, Jugendliche an aktuelle Umweltthemen heranzuführen und sie auch für mehr Umweltbewusstsein zu sensibilisieren.


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