Dienstag rücken in Glane Bagger an Schützenhaus in Bad Iburg wird abgerissen

Freuen sich auf den Neubau des Glaner Schützenhauses (von links): Daniel Große Albers, Dachdecker Michael Rosemann, Volker Lauwerth (2. Vorsitzender des Schützenvereins) und Bauunternehmer Jens Holtmeyer. Foto: Egmont SeilerFreuen sich auf den Neubau des Glaner Schützenhauses (von links): Daniel Große Albers, Dachdecker Michael Rosemann, Volker Lauwerth (2. Vorsitzender des Schützenvereins) und Bauunternehmer Jens Holtmeyer. Foto: Egmont Seiler

Bad Iburg. Das Fundament sackt weg, die sanitären Anlagen sind überaltert, ebenso die Elektrik: Viele Gründe sprechen für den Abriss des Glaner Schützenhauses. Am Dienstag rücken nun die Bagger an, um dem maroden Haus ein Ende zu bereiten.

Ganze 51 Jahre lang wurde hier geschossen und gefeiert. „Ein Neubau ist bedeutend günstiger als eine Sanierung“, sagt Daniel Große Albers, Präsident des Schützenvereins. Doch auch das neue Gebäude wird einiges kosten: Rund 250000 Euro werden für den Bau veranschlagt, der rund zwölf Monate in Anspruch nehmen soll. Die Stadt Bad Iburg unterstützt das Projekt mit 40000 Euro. In den vergangenen Tagen wurde schon einmal das Inventar aus dem alten Schützenhaus geräumt. Den Abriss übernimmt die Bad Laerer Firma Hehmann. In anderthalb Wochen wird der Neubau beginnen. Eine Bautafel ist schon angebracht und die Pläne für den Neubau sind auch schon fertig. Während der Bauzeit müssen die Mitglieder des Schützenvereins nicht auf ihr liebstes Hobby verzichten: Die Schießveranstaltungen werden in den kommenden Monaten auf andere Schützenhäuser verteilt. „Weitere Veranstaltungen fallen für ein Jahr aus oder werden in an anderen Räumlichkeiten stattfinden“, so Große Albers. chl/Foto: Egmont Seiler


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