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Modellprojekt „Fit für den Start“ wirbt auch in Bad Iburg Hilfe für Eltern schon vor der Geburt

Von Heinz Schliehe

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Schon vor der Geburt des Kindes setzt das Programm „Fit für den Start“ an und hilft den jungen Eltern. Foto: APSchon vor der Geburt des Kindes setzt das Programm „Fit für den Start“ an und hilft den jungen Eltern. Foto: AP

Bad Iburg. Seit gut drei Jahren bereits in Osnabrück am Start, bewirbt das Projekt „Fit für den Start“ jetzt auch in Bad Iburg werdende Eltern. Denn viele junge Eltern sind mit der neuen Situation überfordert. Die früheren sozialen Netze fehlen heute.

Und genau hier setzt das Projekt an. Es gibt Gespräche und Gedankenaustausch mit anderen werdenden Eltern, Hilfen, wie Familien den Alltag leichter erleben können, und umfassende Informationen zu Mutterschutz, Elterngeld und Elternzeit. Aber auch Ernährung und weitere Themen stehen auf dem Programm. Medizinisch wird in der Schwangerenvorsorge einiges getan, doch noch fehlen eben viele praktische Hinweise.

Projektleiterin Dagmar Teuber-Montico und Initiatorin Dr. Ursula Hoffmann stellten „Fit für den Start“ jetzt im Bad Iburger Ausschuss für Schule, Sport, Soziales und Kultur vor.

Denn auch Bad Iburger Familien sollen für das Projekt gewonnen werden. Schließlich gibt es in Bad Iburg derzeit rund 80 neue Erdenbürger, die meisten sind Erstgeborene. Und besonders an diese Eltern richten sich die Kurse.

Doch nicht nur Iburger Eltern sind willkommen. Zusammen mit Nachbargemeinden sollen die Kurse organisiert werden. Dabei finden die Treffen an wechselnden Orten statt. Bereits in mehreren Gemeinden des Landkreises ist das Projekt „Fit für den Start“ angelaufen.

Idealer Kursstart ist in der 19. bis 23. Schwangerschaftswoche. Nach den ersten drei Treffen gibt es eine mehrwöchige Pause. Zum Ende der Schwangerschaft finden die nächsten vier Treffen statt, und in den ersten Lebenswochen des Babys noch drei Treffen. Das Ganze zieht sich über zehn Monate hin.

10 Treffen in 10 Monaten

Es gibt verschiedene Angebote, nur für werdende Mütter, für Paare oder auch spezielle Vätereinheiten. Auch besondere Lebenssituationen werden berücksichtigt, und fremdsprachige Kursleitungen sind ebenfalls vorhanden.

Das Osnabrücker Modell „Fit für den Start“ arbeitet in Kooperation mit Frauenärzten, Hebammen, verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Jugendhilfe und der Erwachsenenbildung. Hauptförderer ist die Bohnenkamp-Stiftung.

Die Projektentwicklung liegt in den Händen der Katholischen Familienbildungsstätte Osnabrück (Fabi) an der Großen Rosenstraße 18. Die Fabi ist auch Ansprechpartner für Interessenten (Telefon 0541/ 35868-22).


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