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20 Minuten für den großen Wurf Blumenmädchen „RosaLotta“ wird Bad Iburgs Laga-Maskottchen

Von Luca Kleine Heitmeyer | 24.06.2016, 11:56 Uhr

Die Jury hat entschieden: Das Maskottchen der Landesgartenschau 2018 in Bad Iburg wird „RosaLotta“ heißen.

Im April 2018 startet in Bad Iburg die Landesgartenschau. Um ein Maskottchen für das Großereignis zu finden, lobten die Verantwortlichen vor einigen Wochen einen Ideenwettbewerb aus. Der Gewinner des Wettbewerbs wurde jetzt vor der neuen Laga-Geschäftsstelle im Gesundheitszentrum geehrt. ( Weiterlesen: Bad Iburg sucht sein Laga-Maskottchen )

Über 50 Einsendungen gingen bei der siebenköpfigen Jury ein. Die entschied sich schließlich für das fröhliche Blumenmädchen „RosaLotta“. Im Entwurf trägt die kecke Figur ein aufwendiges Blumenkleid samt imposantem Haarschmuck, der einer farbenfrohen Blütenkrone ähnelt.

Herrschaftliche Anmut

Erstellt wurde der Gewinnervorschlag von Thomas Oberhoff, der seiner „RosaLotta“ in Anlehnung an Prinzessin Sophie Charlotte ganz bewusst herrschaftlichen Anmut verlieh. „Man könnte sie auch ‚die kleine Sophie‘ nennen“, erklärte der Ideengeber. Trotzdem sei das künftige Maskottchen keineswegs unnahbar, sondern freundlich und selbstbewusst.

Der Bad Iburger hatte erst einen Abend vor Einsendeschluss von dem Wettbewerb erfahren. „Dann habe ich ‚RosaLotta‘ innerhalb von 20 Minuten gezeichnet“, erinnerte er sich. Diese spontane Schaffenskraft ist kein Zufall. Als Automobildesigner lebt Oberhoff von seiner Kreativität, hat täglich mit Entwürfen und Konzeptideen zu tun. „Da hat mir meine Erfahrung als Designer natürlich in die Karten gespielt.“

Erstmals ein weibliches Maskottchen

Laga-Pressesprecherin Imma Schmidt freute sich, dass die Niedersächsische Landesgartenschau mit „RosaLotta“ erstmals ein weibliches Maskottchen bekommt. „Sie hebt sich von den bisherigen Figuren ab“, befand Schmidt. In Bad Essen war 2010 Zwerg „Blütenbert“ Maskottchen der Gartenschau, in Papenburg sorgte vor zwei Jahren Möwe „Piet“ als Botschafter für gute Laune. ( Weiterlesen: Ein Maskottchen für Bad Essen - jetzt ohne Gartenschauschriftzug )

Eine offizielle Endversion des Bad Iburger Maskottchens gibt es noch nicht. „Im Detail müssen wir die Figur natürlich an das Gesamtkonzept anpassen“, so Schmidt. Der Entwurf von Thomas Oberhoff bleibe aber die Grundlage für „RosaLotta“. „Bei der Eröffnung 2018 wird sie immer noch seine Figur sein“, stellte die Pressesprecherin klar.

Gespräche mit Kostümbildnern

Wer aus Oberhoffs Vorlage bald ein reales Maskottchen kreieren wird, ist noch nicht klar. „Wir führen derzeit Gespräche mit Kostümbildnern, die sich auf diese Arbeit spezialisiert haben“, erklärte Imma Schmidt. Thomas Oberhoff hofft, dass er beim Schaffensprozess des künftigen Designers miteinbezogen wird. „Es wäre schön, wenn ich den Weg von ‚RosaLotta‘ in irgendeiner Form begleiten könnte.“