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19. Teuto-Tour 50 Kilometer durch den Iburger Freden

Von PM. | 05.09.2017, 15:17 Uhr

Perfektes Wetter und zufriedene Teilnehmer: Auch die 19. Teuto-Tour war wieder ein Erfolg und gehört weiter zu den größten Radsportveranstaltungen im Osnabrücker Land.

Allerdings stand durch die Laga-Vorbereitungen der bewährte Startplatz an der Philipp Sigismund Allee nicht zur Verfügung. Statt dessen wurde die Tour am Gymnasium gestartet. Perfekt durch Hausmeister Felix Heinemann betreut, schickte der Vorsitzende der Tour, Hans Schlotheuber, pünktlich um 10 Uhr die rund 650 Teilnehmer in den Wald. Den Startschuss gab der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer.

Thomas Walgern von der Teuto-Tour musste in diesem Jahr die Tour ohne das Waldgebiet am Dörenberg planen, da die Brücke über die B51 wegen der Bauarbeiten als Querung nicht zur Verfügung steht. Trotzdem warteten Berge voller Wald und viele Höhenmeter im Freden mit einer 20 oder 50km langen Schleife auf die Radler.

Die zufriedenen Gesichter zeigten bei ihrer Rückkehr, dass die Veranstalter alles richtig gemacht hatten. Das alles war nur möglich, da der Verein und die Waldbesitzer, sowie die niedersächsischen Landesforsten in einem konstruktiven Dialog eine Übereinkunft erzielen hatten. Die Haftungsrisiken sowie der Naturschutz einerseits und die Lust der Radler auf Waldstrecken wurden so unter einen Hut gebracht.

Viele Helfer

Tatkräftig unterstützt wurden die Veranstalter von den Städten GMHütte und Bad Iburg. Wie in jedem Jahr hat die Verkehrswacht in Bad Iburg mehrere Stände aufgebaut. Mit einem Fahrradsimulator, dem Seh- und Reaktionstest und dem Rauschbrillenparcours hat der Verein auf die Risiken des Rad-Sports hingewiesen. Das hat sich offenbar ausgezahlt, die Tour verlief ohne schwere Unfälle, wozu auch die besondere Absicherung gefährlicher Streckenabschnitte durch die Freiwillige Feuerwehr Bad Iburg und den vielen ehrenamtlichen Helfern beitrug.