Neues Gebäude? Standortsuche für Tourist-Info Bad Iburg

Baumwipfelpfad. Foto: Baumwipfelpfad UGBaumwipfelpfad. Foto: Baumwipfelpfad UG

Bad Iburg. Der Umzug der Tourist Info an die Philipp Sigismund Allee 4 im April ist nach Einschätzung von Bürgermeisterin Annette Niermann und vieler Touristen nicht nur vorteilhaft.

Zwar sei die damit intendierte und gestartete Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Stadtmarketing- und Tourismus-Amt und der Baumwipfelpfad UG recht erfolgreich, und diese Synergien gelte es zu wahren. Veit Engelker von der Baumwipfelpfad UG bestätigte, dass durch die räumliche Nähe und regelmäßige Meetings mehr Kreativität und Austausch entstehe, zudem könne man bei Außenterminen „mit einer Stimme“ für Bad Iburg sprechen.

Aber, so Niermann, es gebe auch Nachteile. Vor allem die „Laufkundschaft“ erreiche den neuen Standort eher selten. Langfristig müsse ein neuer Standort gefunden werden, der mit einem gut erreichbaren "Counter“ die Bedürfnisse der Touristen erfülle und mit entsprechenden Büroräumen im „Backoffice“ auch den anderen Mitarbeitern gute Arbeitsbedingungen biete.

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für die Tourist-Info schlugen Ausschussmitglieder eine Ausweitung der Öffnungszeiten des bislang nur am Wochenende geöffneten Info-Points des Schlossmuseums vor. Der Vorschlag wurde mit der Begründung verworfen, dass Schlossmuseumsmitarbeiter nicht Mitarbeiter des Amts für Tourismus seien, das im Übrigen derzeit unter Personalmangel und hohem Krankenstand leide und niemanden für diese Aufgabe abstellen könne; zudem stelle das unwegsame Kopfsteinpflaster für Mobilitätseingeschränkte ein Problem dar.

Christian Barthold (WBG) und Tim Baalmann (FDP) plädierten für einen Info-Point in der Innenstadt in einem der leerstehenden Geschäfte. Veit Engelker brachte die Idee eines neu zu bauenden Tourist-Info-Gebäudes neben der B 51 am Holperdorper Kreisel ins Gespräch, das insbesondere externen Touristen mit dem Ziel Baumwipfelpfad schnelle Orientierung biete und über den Kurpark auch kurze Wege in die Innenstadt und zum Schloss gewährleiste.

Derzeit laufe ein Verfahren zur Erstellung des künftigen touristischen Leitbildes von Bad Iburg, erklärte die Bürgermeisterin. Daran arbeiteten Stadtverwaltung, Rat und Akteure wie BIM, Förderverein, Sportvereine, etc. gemeinsam, der Prozess werde begleitet vom Büro ‚Projekt M‘. An den im Leitbild festgelegten Zielen, zum Beispiel, ob Bad Iburg Kurort bleiben soll, werde sich die künftige Aufstellung der Tourist-Info orientieren.


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