Besonderer Blick auf das Schloss Laga-Förderverein übergibt Aussichtsplattform Laeregge

Von Rolf A. Habben

Mit einer kleinen Feierstunde des Fördervereins wurde die Aussichtsplattform Laeregge offiziell der Öffentlichkeit übergeben: (von links) Vorsitzender Matthias Partetzke, Prof. Dirk Junker, Vorstandskollegen Hans Tovar, Gerd Bentrup, Rainer Klewin sowie Schriftführer Hubert Thiemeyer. Foto: Rolf HabbenMit einer kleinen Feierstunde des Fördervereins wurde die Aussichtsplattform Laeregge offiziell der Öffentlichkeit übergeben: (von links) Vorsitzender Matthias Partetzke, Prof. Dirk Junker, Vorstandskollegen Hans Tovar, Gerd Bentrup, Rainer Klewin sowie Schriftführer Hubert Thiemeyer. Foto: Rolf Habben

Bad Iburg. Der Förderverein Landesgartenschau Bad Iburg 2018 hat einen neuen Aussichtspunkt Laeregge der Öffentlichkeit übergeben.

Besondere Blickpunkte auf das Iburger Schloss zu finden und zu inszenieren, das war im Juli 2016 die Aufgabenstellung für Studenten des Fachbereichs Landschaftsarchitektur unter Leitung von Professor Dirk Junker von der Hochschule Osnabrück. Abgeschirmt durch eine Buchenhecke entstand direkt unterhalb des Wasserwerks Laeregge eine Aussichtsplattform. Geschwungene Sitzbänke schaffen Möglichkeiten für eine Rast. Kletterbäume bieten für Kinder Anreize sich auszuprobieren. Und als Angebot für Insekten wurde am Hang unterhalb der Anlage eine Wildblumenwiese eingesät.

„Auch wenn die Ausführung nicht vollständig im Sinne des Entwurfs möglich war, freuen wir uns, dass wir einen exponierten Aussichtspunkt auf das Wahrzeichen Bad Iburgs präsentieren können. Wir haben auf diese Weise ganz neue Perspektiven kennengelernt, sogar für Einheimische“, berichtet Gerd Bentrup vom Vorstand des Fördervereins anlässlich der Einweihung. Er selbst habe sich mit seinem Mountainbike von der Aussicht überzeugen können.

Lange Zeit bis zur Verwirklichung

Junker gab einen Abriss der Entwicklung vom Projekt „Gartenhorizonte“ mit Landesförderung über den Kneipp Erlebnispark und den Knotengarten. Das Projekt „Schlossblicke“ sei seinerzeit Teil der Begründung im Antragsverfahren gewesen. Die Sichtbarmachung von kulturellen Gütern, die Blickachsen auf das Schloss im Nah- und Fernbereich auch als Treffpunkt für Jugendliche, alles hänge irgendwie zusammen. „Manche Projekte brauchen eben einen langen Atem bis zur Verwirklichung“, so Junker.

„Der Förderverein möchte mit dieser Präsentation deutlich machen, dass es weiter geht für Bad Iburg“, ergänzt Vorsitzender Matthias Partetzke. „Wir bieten Rat und Verwaltung weiterhin unsere Unterstützung im Prozess der Stadtentwicklung und der Vorbereitung der anstehenden Rezertifizierung als Kneipp-Kurort im nächsten Jahr an“, so Partetzke weiter. Vorstandskollege Hans Tovar mahnte in diesem Zusammenhang an, den Blick stets nach vorne zu richten. Mit Hinweis auf die erfolgreiche Landesgartenschau gelte es nicht, „sich Gedanken zu machen, was wir nicht haben, sondern was wir haben“.

Neue Aufgaben für den Förderverein

Der Förderverein sammelt bereits Ideen für neue Aufgaben. Beabsichtigt ist in naher Zukunft, einen kleinen Rundweg „Schlossblicke“ um Bad Iburg anzulegen. Erste Vorgespräche hätten bereits mit Terra-Vita stattgefunden.“Das kann uns noch ein paar Jahre beschäftigen“, unterstreicht Bentrup. Gemeinsam mit dem Bad Iburger Marketing Verein (BIM) wirbt der Förderverein auch für ein offensiveres Marketing. Dazu gehörten auch die gegenwärtig umstrittenen Öffnungszeiten der Tourist-Information, war von Vorstandsmitglied Rainer Klewin zu hören. „Unsere Gäste müssen schnell und kompetent abgeholt und begleitet werden.“

Der Förderverein biete seinen Mitgliedern weiter ein lohnendes Engagement für den Kurort und wirbt weiter für neue Mitglieder und Sponsoren.


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