Hölzerne Kletterburg Spielwelt aus Robinenholz in Bad Iburg

Nur Sekunden nachdem das rote Band durchschnitten war, hatten die Kinder ihre neue Burg erobert. Foto: Andreas WenkNur Sekunden nachdem das rote Band durchschnitten war, hatten die Kinder ihre neue Burg erobert. Foto: Andreas Wenk
Andreas Wenk

Bad Iburg. Kindgerecht hat Gemeindereferentin Edith Triphaus am Dienstag die neue Kletterburg der Kita St. Hildegard eingeweiht. Dei Kindern durften nun die hölzerne Kletterburg mit Leben füllen.


Bad Iburgs Stellvertretender Bürgermeister Hans-Otto Petersmann zerschneidet zusammen mit Gebutstagskind Leo (5) das rote Absperrband. Foto: Andreas Wenk


„Aufeinander aufpassen“ war das inoffizielle Motto, das sich auf Fähnchen und in mehrere Reden wiederfand, sowohl bei Triphaus als auch bei Kita-Leiterin Bernadette Erpenbeck. Schließlich soll das neue Spielgerät die  Kindern ganz nebenbei auch dabei unterstützen, mehr Sicherheit in ihren Bewegungen zu gewinnen und zugleich etwa beim Rutschen dazu anleiten, auf andere acht zu geben. Das, so Erpenbeck, sei das ganze Leben lang wichtig, gewinne zunehmend an Bedeutung und lasse sich auf der Kletterburg „jeden Tag üben.“

Langlebig und splitterfrei

Die 56.000 Euro teure Kletterburg ersetzt eine Vorgängerin aus der Gründungszeit der Kita im Jahre 1998. Die war zum Schluss nicht mehr sicher. Viel Wert habe man auf Nachhaltigkeit gelegt, so Erpenbeck. Für Robinienholz habe man sich entschieden, weil es nicht nur als langlebig, sondern auch als splitterfrei gilt, damit sich die Kinder nicht verletzen.

Die neue Burg gestürmt

Bad Iburgs stellvertretender Bürgermeister Hans-Otto Petersmann überbrachte zusammen mit Barbara Götting aus der Verwaltung die Grüße der Stadt. Um die wartenden Kinder nicht zu sehr auf die Folter zu spannen, gab Petersmann die Devise aus „Spiel Dich fit und bring Freunde mit“ und schnitt dann zusammen mit Geburtstagskind Leo das rote Band durch, um die Kletteranlage in Betrieb zu nehmen. Binnen weniger Sekunden hatten die Kinder ihre neue Burg gestürmt.

Zur Einstimmung auf den großen Augenblick der Freigabe der neuen Kletterburg singen Gemeindereferentin Edith Triphaus und Kita-Leiterin Bernadette Erpenbeck zusammen mit den Kindern. Foto: Andreas Wenk


Zuckowski-Lied

Zuvor hatten die Kita-Kinder ein passendes Zuckowski-Lied gesungen. Darin heißt es, dass alle großen Leute auf dem Spielplatz klein angefangen und selbst der Bürgermeister dort im Sand gespielt und der Pfarrer seine Fäuste ausprobiert haben. Schließlich erinnerte Triphaus in ihrer Segnung an ein Jesuswort, wonach diejenigen, die sich klein machen können wie die Kinder, in seinen Augen die Größten sind. Bei den artig wartenden Kita-Besuchern kam das besonders gut an.

10.000 Euro für eine Matschanlage

An der Finanzierung hat sich die Kirchengemeinde mit Mitteln aus einer zweckgebundenen Rücklage beteiligt. Im Haushaltsplan der Stadt sind darüber hinaus 10.000 Euro für eine Matschanlage eingeplant. Die Kletterburg kommt von einem Spezialanbieter aus der Nähe von Leipzig und wurde von einem örtlichen Unternehmen errichtet. Stadt und Kitaleitung bedankten sich bei Eltern und Großeltern, die sich tatkräftig an den Arbeiten beteiligt hatten.


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