Eine der ältesten Filialen in der Region Jan Schumann ist neuer Leiter der Iburger Sparkasse

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Schlüsselübergabe in der Iburger Sparkassenfiliale: Nancy Plaßmann verabschiedete Thomas Stuckenberg (l.)  in den Ruhestand und begrüßte Jan Schumann als neuen Leiter der Zweigstelle. Foto: Stefan BuchholzSchlüsselübergabe in der Iburger Sparkassenfiliale: Nancy Plaßmann verabschiedete Thomas Stuckenberg (l.) in den Ruhestand und begrüßte Jan Schumann als neuen Leiter der Zweigstelle. Foto: Stefan Buchholz

Bad Iburg. Thomas Stuckenberg, langjähriger Leiter der Sparkassenzweigstelle Bad Iburg, ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Sein Nachfolger ist Jan Schumann.

Schumann ist seit knapp 22 Jahren im Dienst des Geldinstitutes. Nach Tätigkeiten in Bad Rothenfelde und Belm kam er 2006 nach Glandorf. Dort übernahm er vier Jahre später erstmals Leitungsverantwortung. Vor seiner Berufung nach Bad Iburg war er noch kurz in Dissen interimsweise Leiter der dortigen Filiale. Mit Iburgs bisherigem Sparkassenchef, Thomas Stuckenberg, bereitete der 38-jährige Schumann seit November den Stabwechsel  vor. „Jan Schumann hat sich als flexibel, gut strukturiert und führungsstark gezeigt“, lobte Nancy Plaßmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Osnabrück den neuen Leiter.

Ein Berufsleben bei der Sparkasse

Der nun verabschiedete Thomas Stuckenberg verbrachte sein gesamtes berufliches Leben bei der Sparkasse. 1972 begann er die Ausbildung in Osnabrück, es folgten Stationen in Natrup-Hagen, Hasbergen und Bissendorf. „Er ist ein absoluter Fachmann, was das Filialgeschäft angeht. In Iburg hat er mit den Protagonisten vor Ort gute Geschäfte gemacht“, bilanzierte Nancy Plaßmann Stuckenbergs berufliche Leistungen. Dabei habe er immer Lösungen im Team gesucht. Stuckenberg war zudem auch im Personalrat des Bankhauses aktiv.

Stuckenberg übergebe seinem Nachfolger ein gut geführtes Haus, so Plaßmann. Das Kreditvolumen betrage 48,8 Millionen Euro mit einem Einlagebestand von 56,4 Millionen Euro. Über 10000 Spar- und Termingeldkonten seien in Bad Iburg registriert, ebenso gerundet 5000 Girokonten nebst genauso vielen Kunden.

Gegründet von „gut angesehenen und gutsituierten Bürgern“

Die Iburger Filiale ist eine der ältesten der Sparkasse in der Region. 1841 von 50 „gut angesehenen und gutsituierten Bürgern“ gegründet, war sie zunächst für die Kirchspiele Glane, Hagen und Oesede der Ort, sein Geld sicherer und gewinnbringender als unterm Federbett anzulegen. 40 Jahre nach Gründung gehörte sie dem damaligen Kreis Iburg, 1933 fusionierte sie mit der Kreissparkasse Osnabrück. Seit 1971 ist sie am jetzigen Standort am Gografenhof zu finden.


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