Kleiner Weihnachtsmarkt Bad Iburg Nikolaus auf dem Kleinen Weihnachtsmarkt in Bad Iburg

Von Rolf A. Habben

Meine Nachrichten

Um das Thema Bad Iburg Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Zeigte sich den Kindern mit über 100 Tüten sehr spendabel, der Nikolaus auf dem Kleinen Weihnachtsmarkt.Zeigte sich den Kindern mit über 100 Tüten sehr spendabel, der Nikolaus auf dem Kleinen Weihnachtsmarkt.

Bad Iburg. Klein aber fein, kuschelig und schnuckelig und mit langer Tradition, so präsentiert sich der Kleine Weihnachtsmarkt auf dem Hanseplatz inmitten des Kurorts mit einem abwechslungsreichen Programm.

Bereits zum zehnten Mal veranstaltet der Verein „Historisches Bad Iburg“ das vorweihnachtliche Treiben. Für den Bad Iburger Marketingverein (BIM) alle Jahre wieder willkommener Anlass, den Nikolaus auf den „Kleinen Weihnachtsmarkt“ auf den Hanseplatz einzuladen. Der Donnerstagnachmittag als Nikolaustag stand daher ganz im Zeichen des Nikolaus und der erwartungsfrohen Kinder.

Der Hanseplatz zeigt sich festlich geschmückt, in der Mitte strahlt ein großer Weihnachtsbaum, es duftet nach frischen Waffeln, leckerer Bratwurst, Kinderpunsch für die kleinen und Glühwein für die großen Besucher. Das nostalgische Podiumskarussell für die Kleinsten dreht sich für 100 Cent unermüdlich zur Weihnachtsmusik. Die Fahrscheine könnten Besucher und Unternehmen gegen Rechnung beim Historischen Verein erwerben, die würden dann in allen Kindergärten der Region verteilt, berichtet Ellen Brinkhege vom Historischen Verein.

Weder das feucht nebelige Wetter war frostig kalt am Nikolaustag, noch die erwartungsfrohe Atmosphäre rund um den Hanseplatz. Ganz und gar nicht unterkühlt zeigte sich daher auch der Nikolaus alias Hubert Waldhaus. So ganz wollte er den Iburger Kleinsten ihr Bekenntnis, das ganze Jahr artig gewesen zu sein, nicht glauben, zeigte sich in den frühen Abendstunden aber überaus spendabel und schüttete seine Gaben in reichlichem Maße aus, hautnah umringt von den Kleinsten mit ebenso großen wie leuchtenden Augen. Über 100 Tüten voller Naschereien auf Initiative des BIM konnte er an die Kinder austeilen.

Ohne Gegenleistung kamen die allerdings nicht davon. Artig stimmten sie Adventslieder an und auch diverse Gedichte kamen ohne Stocken und Scheu über die Lippen selbst der Kleinsten. Das Fehlen des obligatorischen Knechts Ruprecht, wie in den vergangenen Jahren, blieb dagegen im Markttrubel weitgehend unbemerkt.

Ganz so voll wie am Nikolaustag ist der Weihnachtsmarkt an normalen Wochentagen zwar nicht. Man sei aber mit der Resonanz durchaus zufrieden, war unisono von den Marktbetreibern zu hören. "Wir wollen den Iburgern durchgängig einen geselligen Treffpunkt als stimmiges Programm in der Vorweihnachtszeit bieten“, betonen Ellen Brinkhege als Schriftführerin und Hans Schlotheuber, 2. Vorsitzender des Vereins „Historisches Bad Iburg“. Das konnte auch der BIM bestätigen. Der Markt werde als Ort der Begegnung nach Feierabend gerne genutzt.  

In das gleiche Horn stieß auch Thierry Simon vom „Weinkeller am Hanseplatz“, der den Kleinen Weihnachtsmarkt „als eine mittlerweile gewachsene Institution“ sieht. Das Besondere seien die „Leute, die abends vorbei kämen, um sich in geselliger Runde auszutauschen – und das ganze vier Wochen lang. Der „Renner sei dabei sein weißer Glühwein aus Original Elsässer Winzer-Glühwein vom Gewürztraminer, den hier vor zehn Jahren noch niemand kannte “.

Ellen Brinkhege, Betreiberin des Cafe Sophie Charlotte, bot an eigenem Büdchen Reibekuchen, Brüsseler Waffeln und heiße Bio Schokolade an, der Verein Historisches Bad Iburg an seinem Stand unter anderem die unentbehrliche Bratwurst. Die 3. Kompanie des Schützenvereins Bad Iburg schenkte neben dem Grünen Apfel-glühwein und einem Schuss Calvados mit dem Weltenburger Bräu das älteste Bier aus, vor 400 Jahren vom Abt Magnus Rost im Kloster Iburg gebraut. Auch die ehrenamtlichen Helfer der Landesgartenschau waren mit Ingrid Schaiper und Anja Schulze Osthoff mit ihrer Laga-Hütte vertreten. „Weil wir Spaß daran haben und Leute treffen, die man kennt“, hieß es. Der Erlös aus dem Verkauf von Bier, Glühwein und Schmalzbroten seien für ein künftiges Projekt auf dem Laga-Gelände gedacht.

Bis zum 22. Dezember öffnet der Markt täglich ab 16 Uhr sowie samstags und sonntags ab 14 Uhr seine Pforten.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN