Was wird aus dem Baumwipfelpfad? Rückbau auf dem Bad Iburger Laga-Gelände

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Die Tore stehen offen, der Rückbau des Laga-Geländes ist in vollem Gange. Allerdings gelten Teile derzeit noch als Baustelle, deren Betreten auf eigene Gefahr geschieht. Foto: Jörn MartensDie Tore stehen offen, der Rückbau des Laga-Geländes ist in vollem Gange. Allerdings gelten Teile derzeit noch als Baustelle, deren Betreten auf eigene Gefahr geschieht. Foto: Jörn Martens 

Bad Iburg. Die Laga verschwindet – Stück für Stück: Zwar weisen Straßenschilder noch noch den Weg in Richtung Bad Iburger Laga-Gelände, im Ort selbst ist der Rückbau aber in vollem Gange. Zäune und Gebäude demontiert.

Der Kneipp-Erlebnispark mit dem Charlottensee ist bereits seit Samstag wieder zugänglich. Alle Tore zu diesem Parkteil sind inzwischen geöffnet. Die Firma Boymann hat bereits mit dem Abbau des Maschendrahtzaunes begonnen.

Baumaschinen und Sattelzüge sind dort jedoch weiter im Einsatz. Derzeit wird gerade das Schmetterlingshaus abgebaut.

Ab Samstag wieder zugänglich

Der Ponton-Steg an der Schlossmühle bleibe bis zu seinem Abbau in der zweiten Novemberhälfte gesperrt, heißt es in einer Pressemitteilung. Blütenterrassen und Waldkurpark hingegen sollen ab Samstag, 10. November, für Spaziergänger wieder zugänglich.

Und der Baumwipfelpfad?

Und der Baumwipfelpfad? Das Vorzeigeprojekt ist derzeit nicht mehr öffentlich zugänglich, soll aber planmäßig im kommenden Frühjahr neu eröffnen. Wie und wann, das ist noch offen. Grundsätzlich gilt im ehemaligen Laga-Gelände: Noch ist das Gelände eine Baustelle, das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr.


Noch etwa 14 Tage

Laga Chefin Ursula Stecker dazu: „Ich bitte ausdrücklich darum, dass alle Spaziergänger Vorsicht und Umsicht walten lassen, da noch etwa 14 Tage Rückbau-, Reinigungs- und Garten- und Landschaftsbauarbeiten im Kneipp-Erlebnispark notwendig sein werden.“ Das Gleiche gelte für die Blütenterrassen und den Waldkurpark.

Die verbleibenden Themengärten rund um den Europaplatz bleiben vorerst gesichert und sind nicht öffentlich zugänglich. Allerdings scheint das Laga-Gelände in einigen Menschen den Jäger und Sammler zu wecken: „Durchgeschnittene Zäune oder ausgegrabene Stauden aus den Beeten am Charlottensee, den Blütenterrassen und den Waldseen sind keine Visitenkarte für Bad Iburg und auch kein Zeichen zivilen Ungehorsams, sondern schlicht Einbruch oder Diebstahl öffentlichen Eigentums“, betont Ursula Stecker.






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