Neue Ideen für die Erste Hilfe An drei Standorten gibt es auf der Laga mobile Notfall-Stationen

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Jan Franzkowiak von der Bad Iburger Firma notfallkoffer.de ist stolz auf die mobilen Notfall-Stationen, die zum ersten Mal in dieser Form während einer Großveranstaltung aufgestellt wurden. Foto: PR/Imma SchmidtJan Franzkowiak von der Bad Iburger Firma notfallkoffer.de ist stolz auf die mobilen Notfall-Stationen, die zum ersten Mal in dieser Form während einer Großveranstaltung aufgestellt wurden. Foto: PR/Imma Schmidt

Bad Iburg. Vom Pflaster bis zum Defibrillator – die Notfall-Stationen der Bad Iburger Firma notfallkoffer.de versorgen die Besucher der Laga an drei Standorten im Gelände mit Erste-Hilfe-Utensilien. Besonderheit: Alle notwendigen Hilfsmittel sind an einer mobilen Säule befestigt.

Einen schönen Tag erleben, das wollen die Besucher der Laga in Bad Iburg. Ab und zu klappt das nicht ganz unfallfrei: Mal schürft sich ein Kind das Knie auf, mal sorgen Blasen an den Füßen für trübe Stimmung. Für diese und andere kleinere und größere Notfälle stehen auf dem Laga-Gelände drei mobile Notfall-Stationen: eine am Europaplatz zwischen Blumenhalle und Baumwipfelpfad, eine an der Giro-Live-Bühne und eine am Haupteingang. Sie sind mit einem Defibrillator, einem Erste-Hilfe-Kasten, zwei Feuerlöschern, Händedesinfektionsmittel, einem Pflasterspender und einem Mülleimer ausgestattet.

„Gerade im Kinderspielbereich nimmt das eine Menge Druck raus“, erklärt Volker Schwarz, der bei der Laga für Veranstaltungen und das Sicherheitskonzept zuständig ist: „Wenn ein Kind fällt, gibt es dort Pflaster oder man kann einen Verband anlegen.“ Früher sei in solchen Fällen immer das Laga-Team gefordert gewesen. Schwarz lobt: „Die Idee der mobilen Notfall-Stationen ist eigentlich simpel, doch so etwas gab es bislang noch nicht.“

Ausgetüftelte Idee

Der Kontakt zwischen der Firma notfallkoffer.de und der Laga-Durchführungsgesellschaft kam beim Unternehmerfrühstück der Stadt Bad Iburg zustande. Bald tüftelte das notfallkoffer.de-Team an der Idee weiter: „Eine erste Version haben wir nach Hinweisen von Herrn Schwarz noch modifiziert“, sagt Jan Franzkowiak, Manager der Firma notfallkoffer.de. Inzwischen erfülle die Säule noch mehr behördliche Vorgaben für Veranstaltungen und Events als in der ersten Variante.

Auch wenn er auf der Laga bisher glücklicherweise noch nicht zum Einsatz kommen musste, ein Herzstück der mobilen Notfall-Station ist der Defibrillator. „Das Plus: Das Gerät gibt Anweisungen. Bis die Profis kommen, muss man nur tun, was das Gerät sagt“, erklärt Franzkowiak. Ältere Modelle boten diesen Service nicht. Oft sei die Sorge der Ersthelfer, einen Fehler zu machen, sehr groß. Die neue Generation von Defibrillatoren ersetzt zwar keine Herz-Druck-Massage, macht aber klare Ansagen und gibt beispielsweise den Takt für eine solche Massage vor.


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