Zwei Konzerte an einem Tag GBI feiert Geburtstag mit Musik

Von Markus Strothmann

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Das Schulorchester des GBI machte am Montag den Abschluss des Doppelkonzerts. Insgesamt sieben musikalische Formationen zeigten ihr Können, neben dem Orchester tat sich besonders der Kollegiumschor hervor mit einer kurzen, aber schwungvollen Darbietung.Das Schulorchester des GBI machte am Montag den Abschluss des Doppelkonzerts. Insgesamt sieben musikalische Formationen zeigten ihr Können, neben dem Orchester tat sich besonders der Kollegiumschor hervor mit einer kurzen, aber schwungvollen Darbietung.

Bad Iburg. Das Gymnasium Bad Iburg (GBI) feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigten am Montag Schüler, Kollegium und Eltern ihr musikalisches Können in einem Doppelkonzert.

Beim Konzert der unteren Jahrgängen am Nachmittag spielten Blasebälger, Die GBInos und die GBI-Bläserminis, zum Abschluss stieß das Schulorchester dazu. Am Abend waren die Älteren dran. Der Chor Hakuna Cantata eröffnete feierlich mit Michael Jacksons Heal The World, die wichtige Sprecherrolle übernahm dabei der 7-jährige Jan Beermann. 

Es folgte The Rhythm of Life, und damit war dieser Teil der Show schon vorbei, Hakuna Cantata räumte die Bühne für die GBI-Bigband. Diese werde aktuell von Grippe-Erkrankungen geplagt, so der Leiter Christian Kessen Albers: „Heute morgen hatten wir drei Trompeten, jetzt sind es nur noch zwei. Wir sollten schnell anfangen, man weiß ja nicht, wohin das noch führt.“ Das Ensemble klang aber zum Glück vital und legte knackig los mit Papa Was A Rollin´ Stone und brachte das Publikum auch mit den folgenden Stücken zunehmend auf Touren. 

Kollegiumschor: topfitte Vokalisten

Der lediglich achtköpfige Kollegiumschor zeigte beeindruckende vokale Fähigkeiten und präsentierte wie angegossen sitzende Versionen von John Dowlands Come Again und dem Billy Joel-Klassiker For The Longest Time. Vor allem letzteres Stück bestach durch Verve und stellte einen musikalischen Höhepunkt des Abends dar, was auch dem Applaus deutlich anzuhören war. Von diesem Ensemble hätten sicher einige Anwesende gern mehr gehört, doch nach den beiden Songs war schon wieder Schluss. 

Ruhiger ging es zu beim Elternchor des GBI, der mit ganzen fünf Stücken ein großes Stück vom Programmkuchen beanspruchte. Summertime, Moon River, You Raise Me Up: eher getragene Titel, mit Hingabe gesungen, aber eher zu entspanntem Zurücklehnen anregend als zu kompletter Ekstase. 

„Kein Fest ohne Musik“

Den Abschluss machte das Schulorchester unter Leitung von Barbara Tiemann. Die ließ das Publikum beim rassigen Libertango mitklatschen, dann folgte das Thema des Films Schindlers Liste. Das Irish Folk-verwurzelte, rhythmische Lord Of The Dance war das letzte reguläre Stück des Abends, veranlasste die Gäste aber zu einem solchen Applaus, dass es ohne Zugabe einfach nicht ging, und so gab es einen zweiten Durchgang des Libertango zum krönenden Abschluss.

Schulleiterin Christiane Schneider überreichte den Leitern der Ensembles gelbe Rosen. Auch für einige Musiker waren noch welche da, wenn auch bei Weitem nicht für alle - diesen Korb hätte eine Person auch nicht tragen können angesichts der zahlreichen Mitwirkenden. „Es ist Tradition im Haus: kein Fest ohne Musik. Das war ganz groß“, sagte Christiane Schneider, „das Gymnasium Bad Iburg hat von Ihnen ein großes Geschenk bekommen.“


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