Highland Games Stämme, Schweiß und Schottenröcke in Bad Iburg

Von Greta Lenzing

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Starke Männer und Frauen messen am Wochenende bei den Highland Games in Bad Iburg wieder ihre Kräfte. Das Bild entstand im vergangenen Jahr. Foto: Archiv/Jörn MartensStarke Männer und Frauen messen am Wochenende bei den Highland Games in Bad Iburg wieder ihre Kräfte. Das Bild entstand im vergangenen Jahr. Foto: Archiv/Jörn Martens

Bad Iburg. Wenn am Samstag , 1. September, in Bad Iburg während der Highland Games wieder das große Kräftemessen beginnt, fliegen erneut Baumstämme für den guten Zweck. Der Eintritt ist frei und es gibt viel zu entdecken.

Dudelsackklänge, raue Felsen und grüne Hügel soweit das Auge reicht: Das ist die Kulisse, wenn in Schottland die traditionellen Highland Games stattfinden. Wenn in Bad Iburg dieses Jahr der Verein Lions-Club Osnabrück Friedensreiter wieder die schweißtreibenden Spiele ausrichtet, bilden die adretten Beete der benachbarten Landesgartenschau so etwas wie die Hintergrundkulisse. Ansonsten geht es aber auch in Bad Iburg bei den Highland Games um Kraftsport in einer eher ursprünglichen Ausrichtung.

Fünf Schotten

Am Samstag treffen rund 25 Teams an der Sebastian-Kneipp-Allee am Freibad aufeinander. Um neun Uhr beginnt die Teamregistrierung. Ob man dabei mit einer reinen Männer- oder Frauengruppe antritt oder mit einem gemischten Team ist egal. Allerdings werden die Leistungen der Frauen anhand eines speziellen Bewertungsschlüssels gesondert bewertet. Pro Team treten fünf „Schotten“ an. Zusätzlich darf ein Ersatzmann beziehungsweise eine Ersatzfrau mit gebracht werden.

Ab 10 Uhr geht es dann zur Sache, dann messen sich die Teams unter anderem im „Timberwalk“, „Caber-Slalom“ oder „Bungee-Run“. Hinter den exotischen Namen verbergen sich oft Aktivitäten, die mit besonders schweren Gegenständen durchgeführt werden. So werden beispielsweise Baumstämme im Slalom getragen, riesige runde Steine geschleppt und Pfähle in den Boden geschlagen. Besondere Highlights, die die Besucher kostenfrei miterleben können, sind der Baumstammüberschlag und natürlich das traditionelle Tauziehen.

Besonderer Whiskey

Alle Einnahmen, die im Rahmen der Spiele erzielt werden, kommen dem Begleitangebot der psychosozialen Krebsberatungsstelle für Kinder und Jugendliche, Kijuba, zu Gute. Insgesamt wurden so in den vergangenen Jahren etliche Euros für den guten Zweck gesammelt.

In diesem Jahr wird es neben einem neuen Rundkurs, auch eine Neuerung abseits der Wettkampffläche geben. Stephanie und Dominik Wagner aus Münster präsentieren an ihrem Stand „The Spirit of the Highlands“ über 100 verschiedenen Whiskey-Sorten. Darunter eine Spirituose, die sie eigens für die Spiele veredelt haben.

Juniorenwettkampf

Aber auch die Kinder kommen nicht zu kurz. Für sie hat der Veranstalter eine Junior-Ausgabe der Spiele vorbereitet. Sie können sich dieses Jahr mit Fassrollen, Hufeisenwerfen und Baumstammziehen auf eine Teilnahme an den Spielen der Erwachsenen in den kommenden Jahren vorbereiten.


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