Oldie-Abend mit „Business As Usual“ Gepflegte Unterhaltungsmusik in „The Red Lion“

Von Rolf Habben

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Begeisterte mit handgemachtem Akustik Set in der Bad Iburger Kultkneipe „The Red Lion“, das Trio „Business As Ususal“. Foto: Rolf HabbenBegeisterte mit handgemachtem Akustik Set in der Bad Iburger Kultkneipe „The Red Lion“, das Trio „Business As Ususal“. Foto: Rolf Habben

Dissen. Das wollte so richtig passen. „The Red Lion“, uriger englischer Pub, typisch britische Kneipenatmosphäre, eine an Jahren gereifte, dennoch junggeblie-bene Band, gefühlte uralte Songs und typische Verköstigung mit weltberühmten irischen Bieren, wie Guiness und Kilkenny. Das Trio „Business As Usual“ gab eine Kostprobe seines Könnens in der Kultkneipe Bad Iburgs.

Business as usual klingt irgendwie unaufgeregt, ja fast gelangweilt. Zugegeben, das sympathische Trio mit Wolfgang Ilgner an der Acoustic-Gitarre, Eddie Parfitt am E-Bass und Christian Kirsch mit Percussion ist eine reine Amateurband. Was Spielfreude, Einstellung und Liebe zu längst vergangenen Musikdekaden der 50er bis 70er Jahre des letzten Jahrhunderts anbelangt, darf man durchaus schon als professionelles Engagement wahrnehmen. Sie leben die von ihnen bevorzugte Musik, das war ihnen während ihres Auftritts knappe drei Stunden auch durchgängig anzumerken. Und das sind unsterbliche Oldies aus der Hochzeit der Pop-Musik.

„Needles and Pins“

Und zugegeben, aus allen Nähten zu später Stunde platzte der „Rote Löwe“ auch nicht so ganz, dafür sorgten vielleicht die „Needles and Pins“ von den Searchers, die das Trio als Opener gleich zu Beginn auf ihrem Zettel hatte. Die Band begeisterte mit ihrer handgemachten Musik, fernab jeglichen technischen Schnick-Schnacks. Im Gepäck hatte sie Songs von den Beatles, Stones, Searchers, CCR, Fats Domino, Roy Orbison, Eric Clapton und natürlich von Elvis the Pelvis neben etlichen anderen Musikern aus damaliger Zeit und vor allem von der Insel.

„Business As Usual“ interpretieren ihre Lieblingsstücke auf Ihre Art, akustisch angenehm temperiert, mal mehrstimmig als Trio, mal Solo. Parfitt mit seinem markanten Timbre gab im Medley Jonny Cash´ in „Folsom Prison“, „Ring of fire“ und „I walk the line“ dessen tiefen Bass schon beinahe hautnah authentisch wieder. Kirsch sorgte mit offenen Händen oder Besen am Cajon und mit Shaker für das rhythmische Korsett, während Ilgner mit seinen Soli in den damals typischen instrumentalen Mittelteilen der Songs zu überzeugen wusste. Mehr aus Bad Iburg im Netz

Vollblutmusiker

Hobbymusiker aus Spaß an der Freude sind sie seit Jahrzehnten allemal, Vollblutmusiker dennoch aber auch. Parfitt, Gesang und Bassgitarre, ist langjähriges Mitglied der „ King Creoles “, Kirsch, Gesang und Cajon, ist langjähriger Drummer bei „Southern Streamline“, Wolfgang Ilgner, last but not least, an der Gitarre, ist ebenso langjähriges Mitglied der „King Creoles“. Am 29. September gibt das Trio die nächste Kostprobe seines Könnens in der Osnabrücker Kneipe „Balou“.


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