Sicherheit auf der Laga Berliner Security-Experten in Bad Iburg im Einsatz

Von Oliver Wichmann

Regelmäßige Landesgartenschaubesucher kennen sie schon: Die beiden waschechten Berliner Francoise und Enko Horn sind mit ihrem Team auch in Bad Iburg für das Kassensystem und den Einlass zuständig. Foto: Oliver WichmannRegelmäßige Landesgartenschaubesucher kennen sie schon: Die beiden waschechten Berliner Francoise und Enko Horn sind mit ihrem Team auch in Bad Iburg für das Kassensystem und den Einlass zuständig. Foto: Oliver Wichmann

Bad Iburg. Helfen, bewachen, kontrollieren: Das Ehepaar Enko und Francoise Horn sorgt seit Jahren für die Sicherheit auf Landesgartenschauen in ganz Deutschland. Auch in Bad Iburg tragen die beiden Teamleiter der „DBS Security“ aus Straubing ihren Teil zu einem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bei.

Das niederbayrische Unternehmen kann bereits viel Erfahrung mit der Betreuung von Landesgartenschauen vorweisen. Die Firma hat unter anderem in Deggendorf, Alzenau und Bayreuth bereits für die Sicherheit auf dem Gelände gesorgt. Das sei auch ausschlaggebend für den Zuschlag beim bundesweit ausgeschriebenen Auftrag für die Landesgartenschau in Bad Iburg gewesen, sagt Enko Horn.

Zusammen mit seiner Frau Francoise Horn reist er seit mehr als zehn Jahren kreuz und quer durch Deutschland und ist auf verschiedenen Landesgartenschauen im Einsatz. Dort kümmern sie sich um alle Belange der Sicherheit sowie die Organisation des Kassensystems.

Zehn Jahre auf dem Oktoberfest

„Das muss man wollen“, beschreibt Enko Horn das besondere Berufsleben. Für ihn ist es aber genau die richtige Wahl: „Nur an der Tür in einem Club zu stehen, ist nichts für mich“. Im Security-Bereich hat Enko Horn zunächst neben seinem Job in der Galvanik gejobbt. In mehr als 20 Jahren arbeitete er sich langsam hoch und hat sich so für weitere Aufgaben empfohlen. Die Sicherheitsbranche sei dabei eine Art Netzwerk, in dem man sich durch gute Leistungen und erfolgreich durchgeführte Veranstaltungen qualifizieren kann, berichtet der 50- Jährige, der unter anderem zehn Jahre lang auf dem Oktoberfest in München tätig war. Dadurch kann er auch Erfahrungen mit schwierigeren Gästen vorweisen, die auf einer Landesgartenschau aber nur selten anzutreffen sind.

Kennengelernt hat sich das Ehepaar in ihrer Heimatstadt Berlin. Franciose Horn hat bis zu einer Umschulung vor fünf Jahren in einer Kneipe gearbeitet: „Wir haben dann beschlossen, gemeinsam in der Security zu arbeiten“, beschreibt die 40-Jährige den Weg in das heutige Berufsleben.

Team zusammengestellt

Auf der Laga in Bad Iburg sind Enko und Francoise Horn mit einem Monat Vor- und Nachbereitung insgesamt acht Monate. Währenddessen umfasst ihr Aufgabengebiet ein breites Spektrum: Sie haben vor Ort ein neues Team überwiegend aus Schülern und Rentnern zusammengestellt, sind darüber hinaus aber auch als Ersthelfer in Notfällen für die Versorgung der Gäste verantwortlich. Das Personal ist nach einer Schulung durch die Veranstalter der Laga und die Firma „DBS- Security“ hauptsächlich für den Einlass und die Kasse zuständig, kümmert sich aber auch um die Sicherheit auf dem Gelände und dessen Bewachung.

Das Sicherheitskonzept haben die Planer der Landesgartenschau erarbeitet und wurde anschließend durch die Security-Firma umgesetzt. Teil dieses Konzepts ist unter anderem die 24-stündige Bewachung des Geländes durch mehrere Streifen.

Unter der Woche sind 13 bis 14 Mitarbeiter auf der Landesgartenschau im Einsatz, am Wochenende abhängig vom Besucheraufkommen bis zu 20. Für größere Veranstaltungen wie Konzerte kann das Team je nach Bedarf flexibel vergrößert werden. Für das vom 4. bis 6. August auf der Laga stattfindende Schützenfest werden noch zusätzliche Mitarbeiter mit Security-Erfahrung extern hinzugezogen.

Bisher fast alles friedlich

Größere Zwischenfälle gab es bisher noch nicht: Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie die missbräuchliche Verwendung von Dauerkarten oder Diskussionen über die Notwendigkeit des Stempels am Einlass sei bisher alles friedlich gewesen, bemerkt Enko Horn zufrieden. Wenn die Landesgartenschau am 14. Oktober vorbei ist, geht es nach einem Monat Pause auf dem Weihnachtsmarkt weiter.


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