Verein für Orts- und Heimatkunde Iburgs Schönheiten im Kartenspiel „Schwarzer Benno“ vereint

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Bad Iburg. Auf originelle Weise rückt der Verein für Orts- und Heimatkunde die Schönheiten Bad Iburgs ins Licht der Öffentlichkeit. Das Quartettspiel „Schwarzer Benno“ bietet neben Spaß für Jung und Alt gleichzeitig einen fotografischen Streifzug durch den Kneippkurort und seine Ortsteile.

Das Quartettspiel ist ein Hingucker. Charakteristische Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Wanderziele und Teile des historischen Erbes prangen auf den 41 Karten, jeweils zwei davon bilden ein Paar. Die Überzählige ist der Schwarze Peter, in diesem Fall der „Schwarze Benno“.

Sie zeigen Fachwerkgebäude wie den Hof Mühlmeyer und Averbecks Hof, bieten Blicke vom Urberg und vom Dörenberg, sie bilden Brunnen der Stadt ebenso wie seine Kirchen ab und zeigen Naturereignisse wie die Lerchenspornblüte am Freden.

Ungewöhnliche Blickwinkel

„Einige der Blickwinkel sind ungewöhnlich und machen das Kartenspiel für alle Iburger interessant“, sagt Josef Wiermer, Vorsitzender des VOH. Und für andere, denn er hat bereits Rückmeldungen von früheren Bürgern der Stadt erhalten, die jetzt woanders leben und denen das Spiel von Freunden oder Bekannten geschenkt wurde. „Mir ist gleich mehrfach zugetragen worden, wie sehr einige sich darüber gefreut haben“.

Wiermer sieht die Herausgabe des Spiels als eine Werbung für die Stadt an, ein Zusammenhang mit der Landesgartenschau bestehe weniger. „Wir hätten das Spiel so oder so aufgelegt, mit oder ohne die Laga“. Eine kleine Verbindung mit der Gartenschau besteht aber doch, schließlich hatte Angelika Jelkmann-Wohlenberg, von der die Anregung für das Spiel kam, diese bei der Ideensammlung für die Laga eingebracht.

Im Tragschrauber über Iburg

Fotografiert hat die Motive Helmut Schmidt, der bereits mit eigenen Ausstellungen und Kalendern in der Region in Erscheinung getreten ist. Wie sichtbar wird, hat er für das Quartettspiel manche Herausforderung angenommen. „Ich bin sogar in einen Tragschrauber gestiegen und über Iburg geflogen, um Fotos dafür zu machen“. Die grafische Gestaltung der Karten stammt von Olaf Herzog.

Der „Schwarze Benno“ kostet 3,50 Euro und ist in der Tourist Information erhältlich, ebenso im Haus der Iburger Geschichte und auf Averbecks Hof. Weitere Verkaufsstellen sollen folgen. Die erste Auflage beträgt mehr als 1000 Exemplare. Wie Beate Bertrams, die zweite Vorsitzende des VOH mitteilte, sind bereits einige der Quartettspiele kostenlos an die Grundschulen verteilt worden, wo es schon viele Freunde gefunden hat.


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