Jahreshauptversammlung 2018 FDP Bad Iburg diskutiert über Kündigung der Kita-Verträge

Von Alexander Heim

Führen den FDP-Ortsverband Bad Iburg (von links): Vorsitzender Matthias Seestern-Pauly, Schatzmeister Rainer Nasch, Vize Albert Hiebenga, Schriftführer Friedel Schirmbeck sowie die Beisitzer Jörg Ritterbusch, Evelyn Matzke, Wolfgang Möller und Heinz-Ingo Altevers. Foto: Alexander HeimFühren den FDP-Ortsverband Bad Iburg (von links): Vorsitzender Matthias Seestern-Pauly, Schatzmeister Rainer Nasch, Vize Albert Hiebenga, Schriftführer Friedel Schirmbeck sowie die Beisitzer Jörg Ritterbusch, Evelyn Matzke, Wolfgang Möller und Heinz-Ingo Altevers. Foto: Alexander Heim

alhe Bad Iburg. Auf einen Bericht aus Berlin verzichtete der heimische FDP-Bundestagsabgeordnete Matthias Seestern-Pauly am Freitagabend. Stattdessen stand bei der Jahreshauptversammlung der Liberalen in Bad Iburg die umstrittene Kündigung der Verträge mit den Kita-Trägern im Mittelpunkt.

„Wir stehen zu unseren Einrichtungen und Trägern und wollen neue Verträge auf Augenhöhe mit unseren verdienstvollen Partnern aushandeln“, machte FDP-Ortsverbandsvorsitzender Seestern-Pauly beim Treffen in der Gaststätte Zum Freden deutlich. Die Kündigungen seien nicht erfolgt „um die Pferde zu wechseln. Einige Verträge waren abgelaufen, und die Ratsbeschlüsse zur Anpassung sind bisher nicht umgesetzt worden“. Noch vor der Sommerpause sollen die neuen Verträge unter Dach und Fach sein, damit man „die gute Zusammenarbeit fortsetzen“ könne, betonte der 34-Jährige.

Im Bereich der Kinderkrippen sieht der FDP-Ortsverband weiteren Bedarf, auch wenn mit „Charly’s Kinderparadies“ ein weiterer Anbieter mittlerweile für Entlastung sorge. Und auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sollen auf ihre Gerätehäuser nicht länger als nötig warten müssen. Noch allerdings gelte es, vorgeschriebene Gutachten abzuwarten.

Mitgliederzahl steigt auf 49

Mit Blick auf den Ortsverband freute sich Seestern-Pauly vor allem über einen Anstieg der Mitgliederzahl auf nunmehr 49. Finanziell stehe die FDP Bad Iburg trotz dreier Wahlkämpfe in zwei Jahren gut da. Wichtig sei den Liberalen der Austausch mit den Bürgern. „Alle unsere Veranstaltungen sind grundsätzlich öffentlich“, sagte Seestern-Pauly. Für den 1. Juni sei es gelungen, die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Katja Suding, in die Stadt der Landesgartenschau 2018 einzuladen.

Ohnehin werde bei der Laga „alles rechtzeitig fertig“, so der Ortsverbandschef weiter. „Deutliche Beträge“ seien für die Sanierungen der Schulen in Bad Iburg bereitgestellt worden. Zudem sprach sich Seestern-Pauly für eine Nachverdichtung in Bad Iburg aus, „damit auch junge Familien bauen können“. Zudem sei ein „ganzheitliches Konzept“ notwendig, um den Ortskern zu stärken.

Vorstand weitgehend wiedergewählt

Trotz der Ausgaben für den Kommunalwahlkampf 2016 und die Bundes- und Landtagswahlen 2017 wies der Rechenschaftsbericht von Kassierer Rainer Nasch erfreuliche Zahlen aus. Die beiden Kassenprüferinnen, Sigrid Hiebenga und Sophie Seestern-Pauly, stellten keine Mängel fest. Einstimmig wurde dem Vorstand Entlastung erteilt.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Matthias Seestern-Pauly als Vorsitzender ebenso in seinem Amt bestätigt wie Albert Hiebenga als Stellvertreter. Kassierer bleibt Rainer Nasch. Friedel Schirmbeck fungiert als neuer Schriftführer. Als Beisitzer wurden Ingo Altevers, Evelyn Matzke, Wolfgang Möller und Jörg Ritterbusch gewählt. Die Kassenprüfer heißen künftig Sigrid Hiebenga und Joachim Uhle.