Geglückte Integration Kleines Frühlingsfest in Bad Iburg gefeiert

Von Susanne Pohlmann

Zusammen mit dem Arbeitskreis Asyl übergaben die Asylsuchenden in Bad Iburg einen Baum, der ein Dank sein soll für die Hilfe, aber auch die Verbundenheit zu ihrer neuen Heimat zeigen soll. Foto: Suanne PohlmannZusammen mit dem Arbeitskreis Asyl übergaben die Asylsuchenden in Bad Iburg einen Baum, der ein Dank sein soll für die Hilfe, aber auch die Verbundenheit zu ihrer neuen Heimat zeigen soll. Foto: Suanne Pohlmann

Bad Iburg. Mit einem fröhlichen Frühlingsfest revanchierte sich Bürgermeisterin Annette Niermann für die letztjährige Einladung zum Sommerfest des Arbeitskreises Asyl und der Asylsuchenden. Zunächst ging es mit 40 Neubürgern, wie die Asylsuchenden von ihren ehrenamtlichen Betreuern genannt werden, hinauf aufs Schloss, wo es eine spezielle Führung durch das historische Gemäuer gab

. Danach ging es zum gemütlichen Zusammensein hinunter ins Pfarrheim, wo es dann leckere Grillwürstchen, exotische Dips und frisches Fladenbrot für alle gab.

In den Gesprächen ging es um die Situation der Neubürger, aber auch der Betreuer durch den Arbeitskreis, der Mitarbeiterinnen der Kleiderkammer und der ehrenamtlich tätigen Familienpaten.

Noch immer haben viele Flüchtlinge Probleme mit der deutschen Sprache, wobei gerade die Jüngsten in den Familien nahezu perfekt Deutsch sprechen. Aber auch die älteren, die Väter und Mütter, holen auf.

Omar Al Hussain, der seit zwei Jahren mit seiner Familie in Bad Iburg wohnt und hier als Drahtseiler arbeitet, dankte im Namen der neuen Mitbürger Bürgermeisterin Niermann. Er überreichte einen kleinen Baum, der Symbol der Verbundenheit sein und zeigen soll, dass auch sie sich auf die kommende Landesgartenschau freuen. Jeder habe etwas Geld dazu gegeben, um den Baum im Wert von 250 Eurokaufen zu können.

Die Mitglieder des Arbeitskreises und das Leitungsteam rund um Thomas Puke, Andrea Harms und Helmut Buschmeyer freuen sich über das Erreichte. Buschmeyer: „So macht Integration Spaß und für uns im Arbeitskreis, auch als Paten, macht das alles nicht nur Sinn, sondern vor allem auch Spaß.“