Garten- und Landschaftsbau optimistisch Landesgartenschau Bad Iburg als „Highlight des Jahres“

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siwi Bad Iburg. Passend zur bevorstehenden Landesgartenschau hatte der Verband des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus Niedersachsen-Bremen (VGL) zur Mitgliederversammlung nach Bad Iburg geladen. Thema war unter anderem der Zusammenhang zwischen Garten - und Landschaftsbau und Klimaschutz. Aufhänger dafür war ein Ausblick auf die Landesgartenschau.

Die Themengärten seien „eine wichtige Plattform, um zu zeigen, was der Berufsstand zu leisten imstande ist“, betonte Harald Kusserow, Präsident des VGL, bei der Besichtigung des Laga-Geländes. Für ihn ist die Landesgartenschau das „Highlight des Jahres“. Eine Begeisterung, die Annette Niermann, Bürgermeisterin Bad Iburg, teilt. Sie sei froh, dass der Bürgerentscheid von 2015 die Laga ermöglicht habe, da diese den Kurort neu definiere. Zielmarke seien Einnahmen in Höhe von 7,2 Millionen Euro, insgesamt werden rund 500000 Besucher erwartet. Als besondere Attraktion gilt der mit 5 Millionen Euro verhältnismäßig kostenintensive Baumwipfelpfad, der hauptsächlich durch Fördergelder realisiert wurde.

Das Grün in der Stadt etablieren

Dass die Laga nicht nur für den regionalen Tourismus einen wichtigen Stellenwert einnimmt, zeigte der Vortrag „Stadt, Land, Luft – Durchatmen mit Grün“, den Markus Große Ophoff von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt vor der Verbandsversammlung hielt. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung über 9500 Umweltschutz-Leuchtturmprojekte gefördert. Unter den 13 Förderthemen befinden sich die Bereiche „klima- und ressourcenschonendes Bauen“ und „Quartiersentwicklung“. Unter Einbezug von Städteplanern, Landschaftsarchitekten und -gärtnern könne ein gemeinsames Konzept im Sinne des Klimaschutzes erzielt werden. „Wir haben die technischen Möglichkeiten und müssen es nur angehen,“ so Große Ophoff. Auch die Laga zeige, welch wertvollen Beitrag die Garten- und Landschaftsbauer hier leisteten.

Engere Vernetzung von Natur und Stadt

Achim Kluge, Vizepräsident des VGL, berichtete aus der Verbandsarbeit. Zahlreiche innovative Projekte seien auf den Weg gebracht worden: Digitalisiertes Lehrmaterial, marketingoptimierte Ansprache von (zukünftigen) Fachkräften sowie forcierte Netzwerkpolitik, um kommunale Entscheider ab diesem März für das Förderprogramm „Grün in die Stadt“ zu gewinnen. Die Branche zeige sich zukunftsorientiert: Die Auslastung der Unternehmen im Verband entwickle sich positiv, der Branchenumsatz für das Verbandsgebiet lag 2017 bei über 900 Millionen Euro – Tendenz steigend.


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