Joanna Hagemeyer organisiert Gruppenreisen Helden der Laga: Die Expertin für den schönen Tag

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Mit Vereinsvorsitzenden und ihren Bedürfnissen kennt sich Joanna Hagemeyer bestens aus. Sie organisiert Gruppenreisen zur Laga. Foto: David EbenerMit Vereinsvorsitzenden und ihren Bedürfnissen kennt sich Joanna Hagemeyer bestens aus. Sie organisiert Gruppenreisen zur Laga. Foto: David Ebener

Bad Iburg. Ihre Stimme macht gute Laune, ihre Fröhlichkeit und ihr Organisationstalent besänftigen selbst den miesepetrigsten Vereinsvorsitzenden. Joanna Hagemeyer ist die Frau, die es in der Laga-Geschäftsstelle mit Bussen und Gruppen aufnimmt.

„Das Wichtigste ist es, für die Gruppen einen schönen Tag zu organisieren“, sagt die 28-Jährige. Sie ist Ansprechpartnerin für die Organisation von Tages- und Kurzreisen und Gästeführungen, schnürt Pakete für Busunternehmen und Reiseveranstalter und präsentiert diese auf den einschlägigen Messen, stellt Firmenevents zusammen, organisiert Kundenveranstaltungen, Jubiläen, Tagungen und Vereinsreisen „eben für alle, die die Laga besuchen möchten. Wir geben den Rahmen, Reiseveranstalter und Busunternehmen können sich ihr eigenes Programm aussuchen.“

Dazu gehört so einiges: Das fängt je nach Wunsch mit dem Sektempfang an, kann eine Kinderführung, einen Rundgang für Gartengesellschaften oder eine Einführung in die Besonderheiten des Baumwipfelpfades beinhalten und hört mit dem edlen Dreigängemenü im Gastro-Zelt oder einem rustikalen Barbecue am Outdoor-Grill noch lange nicht auf.

Informationen zur Anfahrt, zum Eintritt und dem gastronomischen Angebot

„Wenn wir die Laga auf Messen vorstellen und in begeisterte Gesichter schauen, ist das großartig“, findet Hagemeyer. Immer wieder gefragt sind ihre Informationen zur Anfahrt, zum Eintritt, dem gastronomischen Angebot auf der Laga und und in der Stadt, zu Führungen und Hotelaufenthalten.

Bei der Ankunft kann Bad Iburg mit einem besonderen Service punkten: „Unsere Gäste können direkt vor dem Laga-Eingang aus dem Bus steigen und hier später auch wieder einsteigen. Das finden die meisten toll.“

An der Bushaltestelle nehmen ehrenamtliche Gästebetreuern die Gruppen in Empfang, begrüßen, weisen ein und begleiten sie bis zur Kasse. „Damit haben wir in Papenburg und Bad Essen sehr gute Erfahrungen gemacht“, erzählt Laga-Sprecherin Imma Schmidt.

Anderthalb bis zwei Stunden dauern die sieben verschiedenen Führungen für unterschiedlichste Interessen, eine zweistündige führt bis in den Rittersaal des Schlosses. Blütenterrassen und Themengärten, Baumwipfelpfad, Wald und Rosengarten gehören zum Basisprogramm.

Viele Anfragen von Vereinen

„Wir haben unwahrscheinlich viele Anfragen Vereinen wie der Kfd, von Kegelclubs und Gärtnergruppen. Besonders gern erinnert sich Joanna Hagemeyer an die Telefonate mit einer Bad Rothenfelderin. Die fast 90-Jährige organisierte für ihr Seniorenheim einen Tag auf der Laga. „Ich habe auch What‘s App und E-Mail“, informierte sie Hagemeyer.

An welchem Tag die Gruppen anreisen, hängt eng mit dem Veranstaltungsprogramm zusammen. Die Stadtverwaltung Papenburg beispielsweise möchte unbedingt die Bigband der Bundeswehr hören.

„Ich habe auch so viele nette Telefonate mit älteren Herrschaften, die ihre eigene Vereinsfahrt planen. Wenn ich sie mit sämtlichen Informationen versorgt habe, sind sie total dankbar.“ Ab einer Teilnehmerzahl von 20 Personen zahlen Gruppenreisende statt der üblichen 18,50 drei Euro weniger. „Da sind die meisten schon happy“, freut sich Joanna Hagemeyer.

Enttäuschen muss sie kaum einen Besucher. Höchstens mal einen Hundehalter. Denn Hunde sind sowohl auf der Laga als auch im geparkten Auto tabu, erzählt die 28-Jährige.

Wieder in ihre alten Heimat

Sie kam aus dem Rheinland an den Teuto und damit wieder in ihre alte Heimat. Nach einer Ausbildung im Reisebüro studierte Joanna Hagemeyer in Worms Touristik, seitdem war sie am Flughafen Köln-Bonn für Marketing und Vertrieb zuständig. „Aber ich wollte zurück ins Osnabrücker Land“, sagt die Wellendorferin. „Die Region ist so vielfältig und schön.“ Zu Hause einen Job in ihrem Metier zu bekommen, sei schon ein Glücksfall. „Die Laga mit ihrer Verbindung aus Natur, Region und Touristik ist für mich perfekt, hier kann man so viel auf die Beine stellen. Das macht mir wirklich Freude.“


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