Treue Unionisten Dicke-Bohnen-Essen der CDU Bad Iburg

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Geehrt für langjährige CDU-Mitgliedschaft: Heinz Tepe (von links), Margret Zumstrull, Heinz Köhne, Franz Mühlmeyer und Wilhelm Erdmann. Zu den Gratulanten gehörten der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer, Finanzminister Reinhold Hilbers und Stadtverbands-Vorsitzender Robert Schwersmann (von links). Foto: Andreas WenkGeehrt für langjährige CDU-Mitgliedschaft: Heinz Tepe (von links), Margret Zumstrull, Heinz Köhne, Franz Mühlmeyer und Wilhelm Erdmann. Zu den Gratulanten gehörten der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer, Finanzminister Reinhold Hilbers und Stadtverbands-Vorsitzender Robert Schwersmann (von links). Foto: Andreas Wenk

awen Bad Iburg. „Total lecker“, befand Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers das Dicke-Bohnen-Essen der CDU Bad Iburg.

Neben dem Minister standen langjährige Parteimitglieder im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Mit einem anekdotenreichen Parforceritt durch die aktuelle Politik ließ er bei der Veranstaltung kaum eine Gelegenheit aus, sein Credo zu verkünden: Was verteilt werden solle, müsse zunächst erwirtschaftet werden.

„Die Bayern müssen unseren Atem im Nacken spüren“, formulierte er das Ziel, Niedersachsen wieder in die Spitze der Bundesländer zu führen. Deshalb gelte es, auch Höchstleistungen an Universitäten und Forschungsinstituten zu unterstützen, statt lediglich Mittelmaß zu fördern. Seine Rolle im Kabinett skizzierte er mit den Worten: „Das ist wie in einer Familie. Wer das Geld verwaltet, entscheidet auch, ob neu tapeziert wird.“ Und in Berlin? Ohne zu erwähnen, dass dort künftig ein Sozialdemokrat das Finanzministerium übernehmen soll, meinte Hilbers zum Koalitionsvertrag, nicht alles darin sei „prickelnd.“

Internet-Breitbandausbau

Für Niedersachsen rückte Hilbers insbesondere den Internet-Breitbandausbau in den Mittelpunkt. Gerade für den ländlichen Raum liege darin ein „riesige Chance, die dürfen wir nicht verschlafen.“ Zudem müssten junge Menschen verstärkt in die Lage versetzt werden, durch qualifizierte Arbeiten ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Als „toll“ wertete Hilbers die Ankündigung von Robert Schwersmann, dass sich in Bad Iburg demnächst wieder eine Junge Union konstituieren wird. Ein Hauch von Geschichte erfüllte den Saal bei der Ehrung langjähriger Mitglieder. Wilhelm Erdmann gehörte zu den Männern der ersten Stunde und bewies in der nachfolgenden Diskussion, dass er noch immer regen Anteil an der Politik nimmt. Hoch erfreut zeigte sich Schwersmann, seine frühere Schulleiterin Margit Zumstrull für 60-jährige Parteizugehörigkeit ehren zu dürfen. Weitere Mitgliedschafts-Jubilare waren Heinz Köhne (60), Franz Mühlmeyer (60) und Heinz Tepe (40).

Arbeit im Stadtrat

Fraktionschef Christian Averdiek hatte zuvor einen kurzen Abriss über die Arbeit im Stadtrat vorgetragen. Danach stellt sich die Zukunft des Gesundheitszentrums als zentrale Herausforderung dar. Zu bedenken gab Averdiek, dass dem Defizit von 300.000 Euro Einnahmen von 200.000 Euro gegenüberstehen und es gelte den für Bad Iburg wichtigen Kurortstatus zu erhalten.


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